»Bad Nauheim spielt«

Riesenspielplatz im Sprudelhof

Victoria hüpft auf dem Trampolin des TSV Nieder-Mörlen in die Luft, wie zuvor schon ihr Bruder Gabriel. Trampolin springen war nur eines von unzähligen Angeboten bei »Bad Nauheim spielt«.
19. Juni 2017, 05:00 Uhr
Kurzweil im Sprudelhof: In den Gängen vor den Badehäusern wird gespielt. (Fotos: lod)

Die Veranstaltung wurde am Freitagabend mit »Rock im Sprudelhof« der Musikschule Bad Nauheim eröffnet (Bericht dazu folgt). Dank der Veranstalter – Kinder- und Jugendbüro der Stadt, der Friedberger Verlag Pegasus-Spiele und die Initiative Elternbegleitung von Anfang an (E.v.A.) – wurde der Sprudelhof am Wochenende zum größten Spielplatz der Wetterau, der wieder unzählige Familien aus der Region, aber auch Spielefans aus ganz Deutschland und sogar aus Belgien und Dänemark anlockte.

»Das Angebot hier ist so vielfältig, für jeden ist was dabei«, sagte Victorias und Gabriels Papa Catalin, während Mama Nadine Nesthäkchen Helena auf dem Arm trug. Besonders gut gefiel der Florstädter Familie das »Schnupper-Tennis« von David’s Tennis-World. Die Kinder erhielten an der Spiele-Ausleihe eine Laufkarte für die vielen Spielstationen, zu denen die Hüpfburg der Stadt, Fußballgolf und die Pegasus-Großspiele gehörten. Beliebt war auch das neue »KiCKeT«, ein Fußballspiel von Pegasus. Mitglieder des Schachclubs Bad Nauheim erklärten das königliche Spiel, das Jugendrotkreuz bot Ringewerfen an. Das E.v.A.-Mobil und das Kinder- und Jugendbüro lockten mit einem großen Spiel- und Bastelangebot einschließlich Sandkasten und Hüpfburg.

 
Fotostrecke: So lief es bei "Bad Nauheim spielt"

»Die Resonanz ist enorm«, freute sich Tobias Hoffmann vom Kinder- und Jugendhaus Alte Feuerwache, in dem Jugendliche in den Osterferien das Brettspiel »Dein Traumhaus in Bad Nauheim« entwickelt hatten. Svenja Ellenberger erklärte das Spiel. »Sie ist eine von 40 Jugendlichen, die uns ehrenamtlich unterstützen«, sagte Hoffmann. Noch mehr Helfer hatte der Pegasus-Verlag als Spiele-Erklärer im Einsatz. Zu ihnen zählte Nicol Weber aus Düsseldorf, die unter anderem die beiden für das »Spiel des Jahres« nominierten Pegasus-Spiele »Magic Maze« (magisches Labyrinth) und »Kingdomino« erklärte. »Zwei von drei nominierten Spielen aus unserem Verlag, das ist schon was«, freute sich Pegasus-Mitinhaber Andreas Finkernagel. Gleich drei Deutsche Meisterschaften und ein Qualifikationsturnier wurden im Badehaus 2 ausgetragen. Im langen Gang spielte Lokalmatador Elias Heiko Greger am ersten Tisch gegen Hannes Krüger aus Rostock das Strategie-Spiel »Masters«.

Vor dem Badehaus lockte eine Video-Wand, auf der Bühne erklärte Emanuel Schuhmacher dem elfjährigen Felix das Großspiel »Captain Sonar«, eine moderne Version von »Schiffe versenken«. Boule- und Minigolf-Turnier sowie der Müfaz-Spiele-Flohmarkt am Sonntag ergänzten das Programm.

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