Gollacker in Assenheim

SPD wagt neuen Versuch für umstrittenes Baugebiet

2012 hatten CDU und Grüne das Baugebiet auf dem Gollacker zwischen Bruchenbrücken und Assenheim per Beschluss beerdigt. Nun plant die rot-rote Koalition die Auferstehung – mal wieder.
19. Mai 2017, 11:05 Uhr
Der Gollacker zwischen Bruchenbrücken und Assenheim soll nach dem Willen der SPD endlich bebaut werden.

Derzeit verteilt die SPD Handzettel, mit denen sie für Dienstag, 30. Mai, um 20 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Assenheimer Bürgerhaus einladen. Dort will man mit den Bürgern diskutieren und »vorfühlen«, wie SPD-Chef Erhard Reiter sagt. Denn die Vorzeichen hätten sich nicht geändert: Noch immer seien Grundstückbesitzer Dr. Claus Fischer und die Hessische Landgesellschaft interessiert daran, die Flächen zu vermarkten. Kein Wunder, schließlich ist die Nachfrage nach Wohnraum im Rhein-Main-Gebiet in den vergangenen Jahren noch weiter gestiegen. Neu in der Debatte ist die Stimme des SPD-Koalitionspartners: Die Linken wollen, dass auf dem Areal Sozialwohnungen gebaut werden. Ebenfalls neu: Die SPD kann sich (wie auch Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel) vorstellen, den Gollacker nicht auf einmal, sondern sukzessive auszubauen. Denn je mehr neue Einwohner, desto dringender die Infrastruktur-Problem, allen voran bei der Kinderbetreuung. CDU und Grüne hatten immer wieder argumentiert, dass der Gollacker zwar kurzfristig Geld in die Kassen spülen könnte, ein Baugebiet auf der grünen Wiese langfristig aber ein Verlustgeschäft sei. (Foto: nic)

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