Studentische Entwürfe

Visionen für die Kreisstadt

Master-Studenten der TU Darmstadt zeigen ab heute ihre Entwürfe für das Friedberg des 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung im Alten Rathaus ist zwei Wochen lang zu sehen.
21. April 2017, 10:00 Uhr
Das soll ein Teil Friedbergs sein? Die Ausstellungstafel zeigt einen Entwurf für die Bahnhofsumgebung. Wo einst die Zuckerfabrik stand, könnte sich laut dem Vorschlag der TU-Studenten eine grüne Parklandschaft erstrecken. (Foto: Wagner)

Kennen Sie die S(ch)eewiese von Friedberg? Schön ist die jetzt schon. Aber sie könnte noch »scheener« werden, mit Bistro, Lerngarten, Strand und Auenlandschaft. Auch das Bahnhofsgelände soll ergrünen: Vom Gelände der einstigen Zuckerfabrik über die dann unterirdische Fritz-Reuter-Straße bis zum Güterbahnhof könnte sich eine Parklandschaft erstrecken.

Master-Studierende der TU Darmstadt haben in einem Workshop Entwürfe zur Stadtentwicklung von Friedberg erarbeitet. Das Projekt geht zurück auf eine Initiative engagierter Bürger um Fritz Hartmut Ulrich und Bernd Ulrich. Die Stadt Friedberg, der Arbeitskreis »Stadtentwicklung« des Stadtmarketing- und Verkehrsvereins und die TU Darmstadt laden für heute Nachmittag zur Ausstellungseröffnung in den Sitzungssaal des Alten Rathauses (Kaiserstraße 21) ein.

Von 14 bis 19.30 Uhr können die Bürger die Projekte, die sich unter anderem mit dem Kasernengelände, der Kaiserstraße oder der Situation der Pendler beschäftigt, bewerten. Drei der acht Entwürfe werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet. Die Sieger werden auf der Abendveranstaltung (ab 19.30 Uhr) bekannt gegeben. Die Ausstellung bleibt zwei Wochen lang bis zum 5. Mai geöffnet, sie kann besucht werden montags bis freitags von 10 bis 19. 30 Uhr. Die Ausstellungseröffnung wird musikalisch von Bettina Höger-Loesch (Klavier) und Heinz Lyko (Saxofon), beide Lehrkräften an der Musikschule, untermalt. In der Aufgabenstellung für die TU-Studenten hieß es: »Es werden Entwicklungsszenarien erarbeitet, die als Entscheidungsgrundlage für die spätere Planung der Stadt Friedberg dienen können.« Es geht also weniger um konkrete Projekte, sondern um das Ausloten von Möglichkeiten, um die Stadt attraktiver zu machen.

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