Abenteuerliche Reise

13. Februar 2017, 18:47 Uhr
Haben ein lokales Produkt geschaffen (v. l.): Illustrator Norman Heiskel, Buchautor Andreas Arnold und der Verleger Thorsten Zeller. (Fotos: lod)

Der Reichelsheimer Andreas Arnold und Thorsten Zeller aus Friedberg sind in der Wetterau als exzellente Poetry-Slamer bestens bekannt. Am Sonntagnachmittag feierten die beiden jedoch eine ganz besondere Premiere. Im Kesselhaus des Alten Hallenbads stellte Arnold seinen ersten Roman »Fionrirs Reisen« vor.

Verleger ist Zeller, der nach dem Tod des lokalen Verlegers Walter Sülberg aus Karben, dessen Arbeit fortsetzen will und den »Reimheim Verlag« gründete, den er nach seinem ersten Buch »Das Reinheim« benannte. Illustriert wurde die Geschichte um die Wanderschaft des kleinen Drachen vom Auftragszeichner Norman Heiskel. Auch für den Oberurseler war die Illustration eines Romans Neuland.

Das Interesse an der Premiere war riesig. Schon 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn waren die 80 Plätze belegt, etliche Interessenten mussten unverrichteter Dinge den Heimweg antreten, konnten die einstündige Veranstaltung jedoch im Live-Stream auf Facebook verfolgen. »Wir sind weltweit zu empfangen«, meinte Zeller in seiner Begrüßung.

Ein Hauch von Poetry-Slam wehte durch den Nachmittag. Der 42-Jährige stellte seinen ein Jahr jüngeren Freund so vor: »Wenn Poeten Texte feiern, müssen sie auch Texte leiern.« Arnold leierte natürlich nicht. Er las drei Passagen aus seinem 331-seitigen Roman vor und zwischendurch erzählte er, wie die Geschichte um den Drachen Fionrir und die einzelnen Charaktere entstanden sind.

Schon 2008 hatte er die Idee für den Roman, dessen Zielgruppe sieben- bis 14 Jahre alte Kinder, aber auch Erwachsene sind. Arnold: »Ich brauchte vier Schreibphasen.« Die Besucher erfuhren, dass der Name des Drachens, der sich bei seiner Abenteuerreise mit vielen anderen Tieren, wie drei Wölfen, einem Riesenhasen und einer Eule anfreundet, einmalig ist – auch bei Google.

»Ich wollte einen neuen nordischen Namen für meine Hauptfigur«, sagte Arnold, der auch aus seinem Lieblingskapitel las. Hier trifft die illustre Reisegruppe auf zwei angetrunkenen Wildhüter. Dank der exzellenten Bildsprache wurde diese Passage für die Besucher ein pures Lachvergnügen. Spannend dagegen war die Befreiung einer entführten Wölfin aus den Händen dreier Wilderer. Zu jedem Kapitel hat Heiskel ein Bild gezeichnet. »Es war zunächst nicht einfach, dem Drachen ein grafisches Gesicht zu geben«, bekannte der Oberurseler.

Viel Beifall gab es für das Trio, das nach der Präsentation viele Bücher signieren und dabei immer wieder Fragen der begeisterten Premierengäste beantworten musste.

»Fionrirs Reise« ist am Montag erschienen (ISBN-10: 3945532108). Weitere Infos unter www.reimheim-verlag.de.

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