Ein Lied erzählt vom bunten Leben in Echzell

15. August 2013, 06:48 Uhr
Martin Schnur und Jugendpflegerin Christine Woderski studieren mit den Kindern ein Lied über die Vielfalt in Echzell ein. (Foto: mow)

Wer hat schon mal eine weiße Flagge mit einem großen und vier kleinen roten Kreuzen gesehen? Oder eine rote Flagge mit einer großen Sonne und Sonnenstrahlen? Diese Flaggen gehören zu Georgien und Mazedonien und symbolisieren zwei von 55 Nationalitäten, die in Echzell vertreten sind.

Das wissen die elf Grundschulkinder, die an den zweiwöchigen Ferienspielen der Echzeller Jugendpflege teilnahmen. Die Kinder erlebten dort jeden Tag von 7.30 bis 16.30 Uhr ein abwechslungsreiches Programm, ganz im Zeichen des LAP-Mottos »BuntErLeben«. »Uns war wichtig, zu zeigen, wie bunt und vielfältig Echzell ist«, erklärte Jugendpflegerin Christine Woderski.

Der erste Tag begann wortwörtlich bunt, mit einem Kunstworkshop, in dem die Kinder mit Farben experimentieren konnten. Weiter ging es mit der kulturellen Vielfalt in Echzell. Zwar kannten sich die Kinder kulinarisch sehr gut aus, aber die 55 vertretenen Nationalitäten erstaunten sogar die Betreuer. Alle zusammen zeichneten eine Weltkarte auf eine Leinwand und färbten die Länder bunt, die in Echzell vertreten sind. Die Karte soll auf Folie gezogen werden und dann Grundschulen und Kindergärten als Material zur Verfügung stehen.

Nicht nur die Vielfalt der Nationalitäten und Kulturen, sondern auch die der Natur beschäftigte die Kinder. So gab es Ausflüge in einen Safaripark und zum Edersee, und die Kinder spielten Detektive in der Natur. Dabei entdeckten sie Lebewesen wie Kröten, besondere Schmetterlinge, Libellen und vieles mehr. Zusammen mit der Umweltwerkstatt bauten sie sogar die Füllung für ein Insektenhotel, was für viele Kinder ein besonderes Erlebnis war.

An beiden Mittwochen war Berufsmusiker Martin Schnur zu Besuch, um mit den Kindern ein Lied einzustudieren und aufzunehmen. Dafür hatten die Kinder zusammengetragen, was Echzell für sie bunt und lebenswert macht. Das Lied soll bald auf der Homepage des LAP als Download zu finden sein. Denn »BuntErLeben« förderte sowohl die Aufnahme des Liedes als auch das Erstellen der Weltkarte.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Mona Winter und Sabine Catapano hatten ebenfalls viel Spaß und waren Woderski eine große Hilfe. Catapano kochte jeden Tag frisch, und den Kindern schmeckte es so gut, dass sie sogar nach dem Rezept fragten. Die siebenjährige Enya Goldgruber und die zehnjährige Lina Ahnert waren vom Ferienprogramm begeistert. »Der Safaripark war toll. Am besten fand ich die Tiger«, erzählte Lina.

Wichtig war der Jugendpflege auch die Entlastung der Eltern. »Die Betreuungsschule deckt die ersten drei Ferienwochen ab, und wir schließen uns in der vierten und fünften Woche an«, erklärte Woderski. Auch nächstes Jahr sei wieder ein vielfältiges Programm geplant, um den Kindern und ihren Eltern entspannte und interessante Ferien zu bieten.

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