Parkgebühren

So werden die Parkgebühren in Gießen erhöht

Ab dem Herbst kostet das Parken an der Ringallee Geld. Das geht aber nur mit einer neuen Gebührenordnung. Sie bietet auch ansonsten Neues.
23. August 2017, 08:00 Uhr
Zwei bevorstehende Neuerungen auf einen Blick: Messeplatz und Ringallee werden gebührenpflichtig, auch das Hanyparken soll in Gießen eingeführt werden. (Foto: Schepp)

Gießen ist in insgesamt acht Parkzonen aufgeteilt. Das bedeutet aber nicht, dass man überall auch Parkgebühren zahlen muss. »Das ist erst einmal nur eine Klassifizierung der Straßen. Wenn sich irgendwo in der Stadt Handlungsbedarf für eine Parkraumbewirtschaftung ergibt, hat man dafür aber eine Grundlage«, betont Stadtrat Peter Neidel am Dienstag in der Pressekonferenz des Magistrats. Vorsichtshalber, bevor die Journalisten das, was der Magistrat am Montag beschlossen hat, in den falschen Hals bekommen. Es gehe weder um eine Erhöhung der Gebühren noch eine flächendeckende Ausweitung der Bewirtschaftung, betont Neidel.

Kurzzeitplätze an der Lahn

Den Anlass für die Überarbeitung der Gießener Parkgebührenordnung sind zwei konkrete Einzelmaßnahmen: die bevorstehende Parkgebührenpflicht für die Ringallee und den Messeplatz sowie den Platz Zu den Mühlen an der Lahn, wo das Parken bislang verboten ist, was allenthalben aber missachtet wird. »Für die Einführung der neuen Angebote brauchen wir diese Rechtsgrundlage«, erläutert der CDU-Ordnungs- und Verkehrsdezernent.




Mit der neuen Satzung könnte die Stadt in einigen Parkzonen nun Langzeittickets für einen Tag, eine Woche und einen Monat anbieten. Geschehen soll das laut Neidel aber nur, wo es Sinn macht wie an der Ringallee. Im Bereich Zu den Mühlen ginge das laut Zoneneinteilung auch, aber hier wird es nur Kurzzeittickets zum Beispiel für Besucher des Seniorenheims Vitanas geben.


Wochentickets am Automaten

Wie angekündigt, wird das Tagesticket im Ringallee-Abschnitt zwischen Eichgärtenallee und Bückingstraße inklusive Messeplatz künftig drei Euro kosten, im nördlichen Abschnitt bis zum Waldbrunnenweg zwei Euro. Die Wochen- und Monatstickets, die für Beschäftigte der Justiz oder Angehörige der Technischen Hochschule interessant sind, kosten im südlichen Abschnitt neun und 30 Euro, im Norden sechs und 25 Euro. Wochentickets können am Automaten gelöst werden, Monatstickets wird die Stadt an Verkaufsstellen ausgeben, die noch benannt werden.

Die neue Gebührenordnung bietet der Stadt auch die Grundlage für die Einführung des bargeldlosen Handyparkens, das bereits in etwa 100 deutschen Städten angeboten wird.

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