Mühlengärten

Bald Strandcafé am Lahnufer

Der Frühling rückt näher! Dazu passt die Nachricht, dass es am Wasser schon bald eine neue Außengastronomie-Attraktion geben wird. Wir erklären, was hinter dem Projekt Gießener Strandcafé steckt.
15. März 2017, 11:02 Uhr

Von Burkhard Möller , 1 Kommentar
Auf dieser Freifläche an den Mühlengärten wird in einigen Wochen ein Strandcafé mit 100 Sitzplätzen eröffnen. (Foto: Schepp)

Vor vielen Jahren gab es Pläne, auf der Westseite der Lahn eine Strandbar nach dem Vorbild von Großstädten einzurichten. Daraus wurde nichts, bekanntlich entstand sie mit der Landesgartenschau am Neuen Teich im Stadtpark Wieseckaue. Nun will Strandbar-Betreiber Christian Trageser aber »spätestens ab Ende April« ein ähnliches Konzept an der Lahn umsetzen. Standort wird der Platz in den Mühlengärten über dem Lahnufer auf der Nordseite der Sachsenhäuser Brücke sein.

Vom Gartenamt hat Trageser grünes Licht, mit anderen Ämtern müssten noch Details geklärt werden, bestätigte Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich. Der Platz zwischen Fluss und Seniorenzentrum sei bereits in der Rahmenplanung für die Lahn unter dem Arbeitstitel »Sommerbar« als Standort eines dauerhaften Gastronomiebaus vorgesehen gewesen. Von einem festen Bauwerk habe man dann aber abgesehen. »Das hätte 100 000 Euro gekostet und den ganzen Winter leergestanden«, erklärte die Grünen-Politikerin. Die »mobile Lösung« für Frühjahr und Sommer habe sich an der Stelle bei Anlässen wie Schlammbeisers Lahnlust bereits bewährt, zumal es Anschlüsse für Strom und Wasser gibt.

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Trageser will am rückwärtigen Platzende eine Hütte errichten, Palmen aufstellen und im Umfeld für etwa 100 Gäste bestuhlen. Zudem sei ein Verleih von Liegestühlen geplant. »Die können die Gäste dann mitnehmen und es sich in der Nähe auf dem Platz oder am Ufer gemütlich machen. Die Leute wollen am Wasser sitzen.« Das Speisen-Angebot soll sich auch an die Mitarbeiter der in der Nähe befindlichen Unternehmen richten und ein »oberes Segment« enthalten. Gleichzeitig hat Trageser die »schnelle Pause« der Radtouristen im Blick und wird auch Toiletten aufstellen. Das Strandcafé soll spätestens um 23 Uhr schließen, zudem wird es keine Musik aus Lautsprechern geben.

Beim benachbarten Vitanas-Seniorenzentrum stößt das Strandcafé auf Zustimmung. Leiterin Sabine Weirich spricht von einer »tollen Geschichte«. Die rüstigen Bewohner und ihre Mitarbeiter würden das Angebot mit Sicherheit dankbar annehmen, zudem erhofft sich Weirich – wie die Stadt – , dass die Trinker- und Drogenszene, die den Platz zeitweise bevölkert, so verdrängt wird. Eine Gastronomie könne auch dafür sorgen, dass auf dem Platz im Sommer weniger Müll hinterlassen wird.

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