Kündigungsstreit

Sportheim Leihgestern: Pächter kündigt Vertrag!

Der Pächter vom Sportheim der TSG Leihgestern hat den Vertrag gekündigt. Der Verein möchte die Gaststätte auf jeden Fall erhalten. Das sind die Hintergründe des Streits.
22. August 2017, 21:00 Uhr
Die TSG Leihgestern ist auf der Suche nach einem neuen Pächter für das Vereinsheim am Mühlberg. (Foto: se)

Die TSG Leihgestern muss sich um einen neuen Pächter der vereinseigenen Gaststätte bemühen. Der derzeitige Pächter Torben Mader hat zum 31. März kommenden Jahres den Vertrag mit dem Verein gekündigt und wird das am Sportgelände der TSG gelegene Restaurant Martini in der Waldstraße am Mühlberg aufgeben. »Unüberbrückbare Differenzen mit der Vereinsführung über die Ausrichtung des Lokals« nennt Torben Mader als Grund für die Kündigung. Bis zum 31. März 2018 wird der Betrieb aufrechterhalten, der Partyservice ebenfalls. Allerdings ist Mader eigenen Angaben zufolge bemüht, an anderer Stelle »im Umkreis« ein Restaurant zu eröffnen.

»Mir liegen bereits mehrere Angebote vor«, berichtet der Gastronom, der sich auch in der Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern sieht und die Arbeitsplätze erhalten will. So kann es sein, dass der Name Restaurant Martini bestehen bleibt und in der näheren Umgebung unter diesem Namen eine Lokal eröffnet wird.

Nahtloser Wechsel angestrebt

Seit 23 Jahren besteht das Restaurant Martini im Sportheim der TSG Leihgestern. Vor rund zwölf Jahren hat es Torben Mader übernommen. Mit der Kündigung des Pachtvertrages geht somit eine Ära zu Ende. So viel scheint aber sicher: Der gelernte Koch wird mit seinem Team aber auch künftig auf der kulinarischen Landkarte im heimischen Raum vertreten sein.

Die Kündigung des Pachtvertrages sei fristgerecht erfolgt, berichtete Michaela Seipp, die Vorsitzende der TSG Leihgestern, die ebenfalls darüber informierte, dass seit längerem über die Auflösung des Pachtverhältnisses bzw. über einen Auflösungsvertrag gesprochen worden sei. Eine Einigung konnte aber nicht erzielt werden. Über die Gründe der Trennung wollte Frau Seipp keine näheren Angaben machen, bestätigte aber die von Mader genannten unterschiedlichen Auffassungen, wies in diesem Zusammenhang aber auf die Verantwortung des TSG-Vorstands für den Gesamtverein und seine Abteilungen hin. Auswirkungen auf anstehende Feiern im Jubiläumsjahr 2018 (die TSG feiert ihr 125-jähriges Bestehen) befürchtet Michaela Seipp nicht, hofft aber, dass der Pächterwechsel nahtlos vollzogen werden kann. »Die Gaststätte soll auf jeden Fall erhalten bleiben.« Erste Gespräche wurden bereits geführt.

Die TSG ist Eigentümerin des Sportheims, in dem sich das Restaurant Martini befindet. Neben dem Gebäude war ein gemütlicher Biergarten angelegt worden, der zum Restaurant gehört und durch einen Zaun vom übrigen Sportgelände abgetrennt ist.

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