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Mit Arbeitssieg zum Sechs-Punkte-Wochenende

Artikel vom 08.02.2010 - 14.00 Uhr

Mit Arbeitssieg zum Sechs-Punkte-Wochenende

(mn) Der EC Bad Nauheim bleibt durch ein Sechs-Punkte-Wochenende auf Tuchfühlung zu Rang vier der Eishockey-Oberliga. Dem souveränen 6:0-Erfolg am Freitag in Landsberg ließen die Roten Teufel am Sonntag nach 60 wahrlich zähen Minuten einen 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)-Sieg gegen Deggendorf Fire folgen und gehen mit einem Zähler Rückstand auf die viertplatzierten Starbulls Rosenheim in die zweiwöchige Olympiapause
Schlagkräftige Argumente: Bogdan Selea und Jan Barta (r.) beim »Meinungsaustausch«.
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Schlagkräftige Argumente: Bogdan Selea und Jan Barta (r.) beim »Meinungsaustausch«.
Tobias Schwab, mit zwei Treffern der Matchwinner vor »nur« 830 Zuschauerm im Colonel-Knight-Stadion, sowie Markus Keller, der in 120 Wochenend-Minuten nur ein einziges Mal bezwungen worden ist, waren die auffälligsten Akteure in den Reihen der Gastgeber, die am Ende froh sein konnten, mit für eine mäßige Leistung drei Punkte erhalten zu haben.

»Mit etwas mehr Glück im Laufe der Saison könnte Deggendorf auf einem Playoff-Rang stehen«, wusste RT-Trainer Fred Carroll, dessen Mannschaft sich beim vierten Aufeinandertreffen mit den Niederbayern in diesem Winter zum dritten Mal äußerst schwer getan hatte. »Wir haben die Scheibe heute eben irgendwie reingemacht«. Norbert Weber, der Fire-Coach, lobte die Lauf- und Kampfbereitschaft seiner Truppe, »aber derzeit können wir die zahlreichen Ausfälle nicht kompensieren.«

Die Partie hatte durchaus tempramentvoll begonnen. Bad Nauheim bekam ein frühes Powerplay zugesprochen, auf der anderen Seite musste für Markus Keller zunächst die Latte retten. Wirklich hitzig wurde es aber nur einmal, in der neunten Minute: Jan Barta hatte die Aufforderung seines Trainers, sich mehr zeigen zu müssen, beim ersten Wechsel mit der vierten Reihe etwas zu wörtlich genommen, fuhr Fire-Torwart Sandro Agricola außerhalb des Torraums über den Haufen und wurde anschließend von Bogdan Selea einen Boxkampf verwickelt. Schiedsrichter Christian Neubert sah in Selea den Auslöser des Fights, brummte diesem gleich 16 Strafminuten auf, während Barta mit deren 14 davon gekommen ist. Die Powerplay-Situation nutzte Bad Nauheim durch einen Schlenzer von Chris Eade zur Führung.

Die Roten Teufel wollten ihren Rhythmus aber partout nicht finden. Zuviele Passungenauigkeiten erschwerten das Spiel, zudem wurde den Gästen, gerade beim dritten Block, erstaunlich viel Platz im eigenen Verteidigungsdrittel gelassen. Der Ausgleich fiel - nachdem Kevin Richardso das 2:0 auf dem Schläger hatte - deshalb auch wenig überraschend. Michael Fendt wurde beim Solo nicht gestört und traf (31.) - Marc Kohl handelte sich in dieser Szene zu allem Überfluss noch eine Strafe ein. Bad Nauheim zog nun etwas an und kam in der 37. Minute durch Tobias Schwab zum 2:1.

Im letzten Drittel waren die Gastgeber mehr oder weniger darum bemüht, das Resultat zu verwalten, wobei ihnen die Abschlussschwäche von Fire merklich entgegenkommen ist. Just als Deggendorf zum letzten Mittel, einem sechsten Feldspieler, greifen wollte, leisteten sich die Gäste zwei Hinausstellungen, die Tobias Schwab zum 3:1-Endstand nutzen konnte.



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Artikel vom 08.02.2010 - 14.00 Uhr
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