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Deutschland kann vom Titel träumen

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Artikel vom 11.01.2017 - 14.00 Uhr

Deutschland kann vom Titel träumen

In Frankreich beginnt heute die Handball-Weltmeisterschaft. Wir haben uns umgehört, was Wetterauer Größen von der WM erwarten und was sie der deutschen Mannschaft zutrauen.

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Heiko Trinczek
© pv
(hep) Für die deutsche Mannschaft, die zu den Favoriten auf den Titel zählt, startet das Turnier am Freitag mit dem Spiel gegen Ungarn. Bereits im Vorfeld hat die WM hitzige Diskussionen ausgelöst. Zum einen, da es den letzten DHB-Auftritt für Trainer Dagur Sigurdsson darstellt und die Nachfolgefrage offen ist. Zum anderen durch die Tatsache, dass die Spiele diesmal lediglich auf der Internet­-Plattform eines Sponsors zu verfolgen sind. Wir haben zum WM-Auftakt die Trainer und Verantwortlichen der Handball-Klubs aus der Wetterau zu den Titelkämpfen befragt.

Welche Rolle spielt die deutsche Nationalmannschaft bei der WM in Frankreich? Welche Nation ist favorisiert und warum?

Welche Position würden Sie am liebsten im Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson einnehmen?

Wie beurteilen Sie das TV-Hick-Hack?

Zwischen Markus Baur und Christian Prokop fällt die Entscheidung über den neuen Bundestrainer. Wen favorisieren Sie, und weshalb?

Was macht für Sie die Attraktivität des Handballspielens aus?

Heiko Trinczek (40 Jahre, Trainer beim Landesligisten TV Petterweil): Trotz einiger Ausfälle gehören wir definitiv zu den Favoriten. Wir besitzen eine hohe individuelle Klasse, großen Teamgeist und sind eine Turniermannschaft. Bei der WM im eigenen Land ist Frankreich wohl als erster Anwärter zu nennen. Daneben haben Spanien und Dänemark gute Chancen.

Als Spieler sicherlich auf meiner angestammten Rechtsaußenposition. Lieber wäre mir jetzt aber eine Position im offiziellen Bereich auf der Bank, um den Austausch mit dem Bundestrainer zu haben und von seiner Arbeit zu lernen.

Das ist nicht gut für unseren Sport, auch wenn wir jetzt einen Not­nagel gefunden haben. Dass ARD und ZDF nicht übertragen, kann ich nicht nachvollziehen, kenne aber die Hintergründe nicht genau. Gerade für den Stellenwert und die Nachwuchsrekrutierung wäre eine andere Lösung wichtig gewesen.

Diese Frage verschieben wir, bis ich im Januar meine B-Schein-Prüfungs­woche beim DHB hinter mir habe.

Im Gegensatz zu Fußball oder Hockey fallen mehr Tore. Die mannschaftliche Geschlossenheit hat einen hohen Stellenwert. Trotz der Wettkampfhärte wird Fairness groß geschrieben. Nach dem Abpfiff geht man freundschaftlich miteinander um.



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Artikel vom 11.01.2017 - 14.00 Uhr
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