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Deutsche Wirtschaft blickt gelassen auf den Brexit

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Artikel vom 11.01.2017 - 13.13 Uhr

Deutsche Wirtschaft blickt gelassen auf den Brexit

Ebenfalls fast ein Viertel der befragten Firmen hofft zumindest in begrenztem Umfang auf Auftrieb, weil Geschäfte aus Großbritannien in die EU verlagert werden könnten. Gut 18 Prozent können sich vorstellen, deshalb mehr zu investieren, knapp 15 Prozent halten positive Jobeffekte im eigenen Unternehmen für möglich.

Aus den Zahlen ergibt sich aus Sicht von IW-Experte Matthes eine politische Konsequenz: «Ein zentrales Ergebnis ist: Großbritannien hat weniger Druckmittel in den Brexit-Verhandlungen, als die Regierung zu erwarten scheint.» Die Erwartung, dass die deutsche Wirtschaft aus Furcht vor einem harten Brexit auf Zugeständnisse an London dringe, gehe wohl nicht auf.

Jedoch geht nach seinen Worten eine Mehrzahl der befragten Firmen von einem «weichen» Brexit aus, also von nicht allzu großen Handelshemmnissen zwischen der Insel und dem Kontinent nach dem EU-Austritt. Aussagen der britischen Regierung legen aber nahe, dass das Vereinigte Königreich künftig keinen Zugang mehr zum EU-Binnenmarkt haben könnte, weil London die EU-Bedingungen dafür ablehnt.



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Artikel vom 11.01.2017 - 13.13 Uhr
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