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CES 2017: Amazon punktet im Zirkus der Innovationen

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Artikel vom 08.01.2017 - 11.03 Uhr

CES 2017: Amazon punktet im Zirkus der Innovationen

Las Vegas (dpa) - In Deutschland halten viele Menschen Amazon noch immer nur für einen Online-Händler. Dabei ist der US-Konzern mit seinen Amazon Web Services (AWS) auch hierzulande ein für viele Anwender unverzichtbarer Dienstleister, wenn es um Computerleistung und Speicherplatz aus der Steckdose geht.
Technikmesse CES 2017
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Besucher strömen in die Ausstellungshallen der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Foto. Jason Ogulnik Foto: Jason Ogulnik
© dpa
Auf der Technikmesse CES konnte Amazon mit seinem Spracherkennungsdienst Alexa einen weiteren Durchbruch in der Unterhaltungselektronik erzielen.

Bislang steckte Alexa nur in den beiden Amazon-Geräten Echo und Dot, mit denen man sich unterhalten kann. Der Amazon-Dienst kann Fragen beantworten («Wie hoch ist die Zugspitze?»), Nachrichten vorlesen, Einkaufslisten verwalten oder Musik abspielen. Auf der CES 2017 in Las Vegas war Alexa nun auf unzähligen Ständen zu sehen, denn der US-Konzern hatte die Programmschnittstelle (API) zu dem Sprachdienst vor einigen Monaten für andere Hersteller geöffnet. Rund 700 neue Geräte oder Dienste, die mit Amazon Alexa zu tun haben, wurden schließlich auf der CES gezählt, ohne dass der Konzern überhaupt mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten war.

Der südkoreanische Elektronikriese LG beispielsweise packte Alexa in einen «smarten» Kühlschrank und seinen Hausroboter «Hub». Ford stellte seine Modelle Fusion und F-150 mit Alexa-Unterstützung vor. Und auch Volkswagen und BMW setzen auf den Amazon-Dienst: Mit Alexa kann man zu Hause beispielsweise überprüfen, ob das vernetzte Auto vollgetankt ist. Außerdem kann man mit dem Sprachservice Navigationsziele vor Antritt einer Reise an den Wagen schicken.

Bei den TV-Gerätemarken Westinghouse, Element und Seiki verwandelt Alexa die TV-Geräte quasi in einen Amazon-Fernseher, der mit Hilfe der Fire-TV-Plattform auch auf die Mediathek von Amazon zugreifen kann. Beim chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei soll Alexa dabei helfen, Apple vom Platz zwei der Top-Ten-Liste zu verdrängen und stärker zum Marktführer Samsung aufzuschließen. Bei der Allgegenwart von Alexa auf der Messe in Las Vegas wundert es nicht, dass Fachportale wie «The Verge» und «CNet» einmütig Alexa zum Star der CES 2017 kürten.

Interessante Impulse setzte die CES 2017 aber auch bei den Fernsehgeräten und Personal Computern, zwei Geräte-Kategorien, die in den vergangenen Jahren kaum Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten. Bei den Fernsehern ist inzwischen eine UHD-Auflösung (4K) quasi Standard. Und die meisten Geräte beherrschen auch das HDR-Verfahren («High Dynamic Range»), das besonders hohe Bildkontraste ermöglicht.



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