Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Politik »

Steinbrück verteidigt kantiges Profil

Artikel vom 06.01.2013 - 14.18 Uhr

Steinbrück verteidigt kantiges Profil

CDU-Regierungschefin Angela Merkel kommt mit Kanzlerbesoldung und Abgeordnetenbezügen auf knapp 300 000 Euro im Jahr. Steinbrück räumte ein, dass seine Äußerung bei Geringverdienern missverstanden werden könnte, und widersprach zugleich dem Eindruck, er selbst sei unzufrieden mit dem Einkommen für die Position des Kanzlers. Er wolle auch in Zukunft nicht nur laut aussprechen, was opportun erscheine, so Steinbrück. «Ich sage, was ich denke, und ich tue, was ich sage.»

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger widersprechen der Ansicht Steinbrücks, dass Kanzler in Deutschland zu wenig verdienen. In einer Umfrage des Instituts TNS Emnid für das Magazin «Focus» sagten 72 Prozent, sie stimmten der Auffassung des SPD-Kanzlerkandidaten nicht zu. 23 Prozent halten die Aussage für richtig.

Laut Umfrage von Infratest dimap für die «Welt am Sonntag» sieht knapp die Hälfte der Befragten keine politische Zukunft für den SPD-Kandidaten. Nach den Debatten über Nebeneinkünfte und Kanzlergehalt sagen 46 Prozent, dass Steinbrück dieses Jahr abstürzen wird.

Im «Sonntagstrend», den das Institut Emnid wöchentlich im Auftrag von «Bild am Sonntag» erhebt, verliert die SPD einen Prozentpunkt und erreicht noch 27 Prozent. Gleichzeitig kann die Union ihre 40 Prozent behaupten. Damit trennen die beiden Volksparteien 13 Punkte - Union und SPD liegen in der Wählergunst so weit auseinander wie noch nie seit der Bundestagswahl 2009.

Sollte er im Herbst dennoch Kanzler werden, will Steinbrück umgehend eine gesetzliche Lohnuntergrenze einführen. «Wenn wir die Wahl gewinnen, dann wird die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes zu den ersten Maßnahmen unseres 100-Tage-Programms gehören.»



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 06.01.2013 - 14.18 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Leserkommentare
(08.01.2013 01:42)
bla
@sandha
Ist Steinbrück eines der Opfer?
(07.01.2013 21:31)
sandha
Nochmal @bla
Weil es mich so aufregt, muss ich noch etwas kommentieren.
"Vom Papst lernen, heisst von den Guten lernen."
Sagen Sie das mal zu den Missbrauchsopfern der katholischen Kirche!
(07.01.2013 08:45)
sandha
Vatikan Vorbild?
@bla:
Der Reichtum der Kirche ist nicht durch ehrenhafte Arbeit entstanden. Darüber gibt es sehr intensive Diskussionen.
Insofern ist die Kirche (der Vetikan) ein ganz schlechtes Vorbild!
Im übrigen hat der Papst einen Vertrag auf Lebenszeit. Bis Vertragsende wird es ihm an nichts Materiellem fehlen.
(07.01.2013 08:03)
Gandalf
Dilettanten und Spinner!
Deutschland hat keine Lust auf einen zweiten Gas Schröder oder ein Raffke als Kanzler - nicht wenn Angela Merkel das Selbe ohne das ganze Tam Tam erledigt bekommt. Diese ehemalige Arbeiterpartei SPD bringt immer wieder große Lenker hervor, ist als Partei aber ein illusionärer, unführbarer Sauhaufen. Die verbindende Idee der sozialen Gerechtigkeit ist in dieser Partei seit über 10J. so dermaßen diffus und wolkig, dass sich darüber keine zwei Genossen unterhalten können und dabei das selbe meinen.
Beispielsweise verzettelt sich diese ehemalige Arbeiterpartei in der Griechenland-Frage, in der diese SPD die Internationale vor sich hin schmettert während Angela Merkel kühl die Interessen Deuschlands vertritt. Man fragt sich auch, was für Volkes Angestellten (Dilettanten und Spinner) hierzulande überall am Werk sind... da fasst man sich nur noch an den Kopf... aber macht mal weiter das ehemals schöne Land kaputt, solange Ihr nur Eure Pensionen und Ehrensolde auf Steuerzahlers kosten bekommt, ist ja alles so gut...ps:was mich sehr wundert das so mancher USER es nicht sein lassen können anderer Meinung zu akzeptieren u. @Sabine2012 gebe ihnen Recht, solche Volkes Angestellten braucht keiner!!!
(06.01.2013 18:31)
bla
Kantig?
Steinbrück geht es, wie vielen anderen auch, nur um das Geld,das er haben möchte. Woher das Geld kommt ist doch klar, aus Steuereinnahmen.
Ja, wenn er mal Kanzler ist, dann wird flächendeckender Mindestlohn eingeführt, so 3,75 Euro.
Wieviel Geld verdient denn so ein Papst in Rom? Ist der Vatikan verschuldet? Vom Papst lernen, heisst von den Guten lernen.
Aber Steinbrück ist ja angeblich ein Sozi, die verteilen immer gerecht. Aalglatt, nicht kantig.
(06.01.2013 16:39)
lies ab
Mich wundert es schon.....
.....welchen Stuss hier manche so ablassen dürfen. Die "Bewerbung" von Steinbrück für einen gutdotierten Posten bei der Sparkasse kann ich nicht als verwerflich erkennen. Aber um den Kanzlerkandidat der SPD weiter zu diskreditieren wärmt die konservative Presse auch gerne mal olle Kamellen auf, welche schon vierzehn Jahre zurückliegen. Hauptsache, es bleibt irgendetwas Negatives hängen. Und bei schlichten Gemütern wird dies auch das Wahlverhalten beeinflußen.
@ Sabine2012: Das Sie gegen alles sind, was mit Politik in Deutschland zu tun hat wurde von Ihnen ja oft genug kundgetan. Wie wäre es denn mal zur Abwechslung mit dem aufzeigen von Alternativen? Für welche Richtung stehen Sie denn? Außer der, hier nur negativ rumzunölen? Bin mal gespannt.............
(06.01.2013 14:41)
Sabine2012
Raffke Steinbrück !
Nun wer diese SPD dieses Jahr wählt und damit Raffke Steinbrück unterstützt als Bundeskanzler, diese Wähler müssten zum Seelenklempner !!!!!!!!!
http://www.welt.de/politik/deutschland/article112419602/Als-Peer-Steinbrueck-vom-Sparkassen-Job-traeumte.html?wtmc=nl.wdwbaufmacher /...........diese Person ist unwählbar als Volkes Kanzler!!!
(06.01.2013 12:22)
renatestein
Wahrheiten
Was ist daran so schlimm, das gedachte Wort auszusprechen. Lügen werden früher oder später
sowieso aufgedeckt.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang