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Musical «La La Land» räumt bei Golden Globes ab

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Artikel vom 09.01.2017 - 15.58 Uhr

Musical «La La Land» räumt bei Golden Globes ab

Los Angeles (dpa) - Mit sieben Hauptpreisen hat das Musical «La La Land» einen Rekord bei den Golden Globes aufgestellt. Das nostalgische Werk von Damien Chazelle gewann in der Nacht zu Montag die Auszeichnungen in allen wichtigen Kategorien - nie zuvor gingen so viele Globes an einen Film.
Golden Globes - Gosling + Stone
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Ryan Gosling und Emma Stone verzaubern das Publikum in dem Musical «La La Land». Foto: Jordan Strauss/Invision
© dpa
«La La Land» wurde als beste Komödie geehrt, außerdem gab es die Trophäen für Regie, Drehbuch, Filmmusik, Filmsong und die beiden Hauptdarsteller: Emma Stone und Ryan Gosling. Der deutsche Beitrag «Toni Erdmann» ging bei der Gala in Beverly Hills dagegen leer aus. Die Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars.

«La La Land» erzählt von zwei Träumern im heutigen Los Angeles, einem Jazzpianisten und einer jungen Schauspielerin. Das Werk, das an diesem Donnerstag in Deutschland in die Kinos kommt, erinnert mit seinen Tanz- und Gesang-Sequenzen an Musicalklassiker des alten Hollywood. Bislang hatte es bei den Golden Globes höchstens sechs Auszeichnungen für einen Film gegeben: Das hatten in den 1970er Jahren jeweils «Einer flog über das Kuckucksnest» und «Midnight Express» geschafft.

Bei den Golden Globes wird traditionell nach Dramen und Komödien/Musicals unterschieden - die Auszeichnung als bestes Filmdrama gewann nun das berührende Werk «Moonlight». Der Film von Regisseur Barry Jenkins erzählt von einem schwulen Afroamerikaner. Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert wurde für ihre Rolle im Vergewaltigungsdrama «Elle» als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Die Ehrung für den besten Drama-Darsteller ging an Casey Affleck für seine Leistung in «Manchester by the Sea». «Zoomania» gewann die Trophäe für den besten Animationsfilm.

Die Hoffnungen für die deutsche Tragikomödie «Toni Erdmann» von Regisseurin Maren Ade wurden enttäuscht. Das Werk war in der Sparte «bester nicht-englischsprachiger Film» nominiert gewesen - den Preis holte schließlich «Elle» von Regisseur Paul Verhoeven nach Frankreich.

Ein weiterer Höhepunkt der Show war der Auftritt von Meryl Streep. Sie wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet - und nutzte die Bühne für klare Worte über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. «Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle», sagte die 67-jährige Schauspielerin.



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