Akins preisgekrönte Komödie gehört wie die demnächst startende Verfilmung «Hier kommt Lola!» zu den wichtigsten Projekten der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Rund 11,7 Millionen Euro vergab sie 2009 für die Entwicklung, Herstellung und Auswertung von 163 Projekten. Allein sechs geförderte Produktionen laufen auf der Berlinale (11.2.-21.2.), wie Geschäftsführerin Eva Hubert ankündigte - darunter Roman Polanskis auch auf der Nordsee-Insel Sylt gedrehter Streifen «Der Ghostwriter».
Die «Soul Kitchen»-Crew um den Hamburger Filmemacher Akin begrüßte im Zeise Kino in der Hansestadt den Jubiläumszuschauer. Mit einer Torte wollte die Filmförderung am Tag danach noch gratulieren. Wie Akins erster «Heimatfilm», der inzwischen in mehr als 50 Länder verkauft wurde, entstand auch die Verfilmung der «Lola»-Buchreihe der Hamburger Autorin Isabel Abedi zwischen Alster und Elbe. «Das ist Hamburg pur», kündigte Hubert den am 4. März bundesweit in den Kinos anlaufenden Film an.
Der größte Teil der Fördergelder (7,2 Millionen Euro) floss 2009 erneut in Kinoproduktionen, zu den 45 Streifen gehörten «Jerry Cotton» und «Werner - Eiskalt». 19 Fernsehprojekte wurden mitfinanziert. Auf eine Gesamtzeit von rund 450 Drehtagen in Hamburg und Schleswig-Holstein kamen allein die geförderten Filme. Die Dreharbeiten stiegen damit um rund zehn Prozent im Vergleich zu 2008. So war Hamburgs Speicherstadt etwa Kulisse für «Jerry Cotton» und Sylt wurde für Polanskis «Ghostwriter» zum nordfriesischen Martha's Vineyard.
Gesellschafter der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) sind die Stadt Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein. Daneben fließen unter anderem jeweils 750 000 Euro von NDR und ZDF (2010: jeweils 1 Mio. Euro) in den Topf der FFHSH.
Einsendeschluss verlängert bis 12. September!
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