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Pater Ulrich Diel feiert seine erste Messe

Artikel vom 24.05.2011 - 14.07 Uhr

Pater Ulrich Diel feiert seine erste Messe

Wöllstadt (udo). Gleich drei Tage lang wurde in der Pfarrkirche St. Stefanus und in der Römerhalle gefeiert. Pater Ulrich Diels Heimatprimiz, wie die erste Messe eines Priesters in dessen Heimatgemeinde genannt wird, begann am Samstagabend endete am Montagmorgen.

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Premiere: Pater Ulrich (3. v. l.) mit Abt Bruno Hubl, Pfarrer Norbert Braun und Diakon Franz Zecha (v. l.) während des Gottesdienstes.
Eine Delegation aus Wöllstadt hatte am Wochenende zuvor an der Priesterweihe im Benediktinerstift Admont in der Steiermark teilgenommen.

Am Sonntagvormittag wurde Pater Ulrich von seinem Elternhaus abgeholt und feierlich zur Kirche geleitet. Zuvor sprachen die Eltern Armin und Alrun Diel im Hof den Segen über ihn. Am Primizamt wirkten Abt Bruno Hubl sowie mehrere Priester, Ordensleute und Diakone mit. Wiederholt wurde im Gottesdienst hervorgehoben, wie stolz Ober-Wöllstadt darauf sein könne, immer wieder Träger geistlicher Berufe hervorzubringen. So nahmen Thomas Meurer als Pfarrer in Heppenheim und die »Wöllschter« Fratres Stefan Veith sowie Augustinus und Andreas Kühne an den Gottesdiensten teil.

Die Erwachsenenschola begleitete unter Leitung von Bernd Gondolf das Primizamt musikalisch. Es stand unter dem Leitwort: »Der leidenschaftliche Eifer des Herrn der Heere wird das vollbringen.« Pfarrer Norbert Braun begrüßte die zahlreichen Gäste und dankte Abt Bruno für die freundliche Aufnahme der Delegation in Admont. Braun segnete das Priestergewand, dann wurde Pater Ulrich von Abt Kuno und Diakon Dr. Jürgen Hofmann damit bekleidet. Ulrichs Schwester Caroline, Schwager Dirk, seine Nichte Johanna und Neffe Richard stimmten dazu den Sonnengesang des Heiligen Franziskus an.

Pater Samuel Ebner hatte sich anlässlich seiner Predigt mit dem oberhessischen Dialekt vertraut gemacht, den er mit seinem österreichischen Idiom mischte. Für die Primizpredigt hatte er eigens das Lied »Der leidenschaftliche Eifer des Herrn« komponiert, das er mit der Gemeinde sang. Samuel hatte mehrere Ratschläge für den Primizianten dabei. So sei stets an Gottes Liebe zu denken, denn der Schöpfer werde diese Zusage niemals zurücknehmen. Es gelte, den Menschen die Wahrheit zuzusprechen. Die Eucharistie sei immer so zu feiern, als wäre es die erste und letzte. Pater Samuel lobte die Sangesbereitschaft der Wöllstädter, denn bei ihm zu Hause hätten viele Gottesdienstbesucher zufällig immer dann, wenn gesungen werden solle, keine Brille dabei.

Leben von der Gemeinde geprägt

Alrun Diel verlieh ihrer Freude Ausdruck. Das ganze bisherige Leben ihres Sohnes Johannes, der den Ordensnamen Ulrich angenommen habe, sei von der Gemeinde Sankt Stefanus geprägt. Mit bewegenden Worten erinnerte Abt Bruno an seine eigene Primiz vor 40 Jahren. Ulrich habe ein Ziel erreicht, das zugleich ein Anfang sei. Der Priester brauche die Gemeinschaft derer, die mit ihm gehen. Pater Ulrich dankte Gott, seinen Eltern und allen Beteiligten.



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Artikel vom 24.05.2011 - 14.07 Uhr
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