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Maria Feuerbach nach 41 Jahren im Ruhestand

Artikel vom 03.11.2011 - 12.00 Uhr

Maria Feuerbach nach 41 Jahren im Ruhestand

Wöllstadt (udo). Eine Ära geht zu Ende: Nach 41 Jahren ist Maria Feuerbach vom Kindergarten der katholischen Pfarrei Sankt Stefanus in Ober-Wöllstadt in den Ruhestand gegangen. Bei einer vom Kita-Team vorbereiteten Feierstunde wurde sie gebührend verabschiedet.

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Bürgermeister Alfons Götz bedankt sich bei Maria Feuerbach und überreicht ihr ein Blumengebinde. (Foto: udo)
 

Conny Köhler und Pia Feuerbach-Erb führten durch das Programm, die Kinder sangen »Du bist spitze, außerdem genial, eine wie dich gibt es in Wöllstadt nicht noch mal«. Zudem wurde die Kita-Leiterin eindringlich gebeten, »uns oft zu besuchen«.

Pfarrer Norbert Braun und Verwaltungsratvorsitzender Peter Grundhöfer würdigten in ihren Reden Feuerbachs Engagement für den Kindergarten. Braun schaute auf die »zwei Generationen mit der Kindergarten-Maria« zurück. Sie sei sich stets treu geblieben. Ihre Sorge habe immer dem Menschen gegolten. Die wöchentlichen Dienstbesprechungen seien konstruktiv und vertrauensvoll verlaufen. Peter Grundhöfer hob die Leidenschaft Feuerbachs hervor. Zahllose Probleme habe sie selbstständig gelöst. Bürgermeister Alfons Götz sprach über die lange Tradition des Kindergartens.

Feuerbachs Ehemann Heinz erfuhr für seine Unterstützung viel Lob und nahm freudig zur Kenntnis, dass seiner Frau mehrere Gutscheine für Wellness- und Meditationsaufenthalte in Klöstern überreicht wurden.

Als die Kinder »Wenn du nun gehst« gesungen hatten, erzählte die Elternbeiratsvorsitzende Christin Neubauer Anekdoten aus ihrer eigenen Kindergartenzeit. Höhepunkt war der musikalische Rückblick des Kita-Teams auf das Leben und Wirken der Erzieherin.

Alfons Götz bekam das Plastikeimerchen überreicht, mit dem er vor einem Menschenalter im Kindergarten gespielt hatte. Denn da sich bereits damals klar abzeichnet habe, dass aus »dem Alfons« Großes werden würde, sei das Spielzeug getreulich über die Jahrtausendgrenze hinweg aufbewahrt worden.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Alrun Diel hob die ehrenamtlichen Aufgaben von Maria Feuerbach hervor und bedankte sich. Gemeindereferentin Schwester Angelika Hafgard und Gabriele Elgas vom Caritas-Verband schlossen sich an, dann sang das Personal der Kita den »Irischen Reisesegen«.

Den Menschen nicht verändern wollen

Die Jubilarin dankte mit bewegten Worten. Die Kooperation im Team sei stets gut gewesen, mit ihren jeweiligen Talenten hätten die Mitarbeiterinnen die Einrichtung bereichert. Feuerbach erinnerte sich an eines ihrer ersten Ziele, das sie vor vier Jahrzehnten in der Kita umsetzte: Die Anschaffung eines eigenen Telefons. Ihr Wahlspruch sei immer gewesen, jeden Menschen in seiner Eigenart anzunehmen und ihn nicht verändern zu wollen. Das Team sei ihr zur »zweiten Familie« geworden.

Die Nachfolge Feuerbachs übernimmt Markus Aporta am 1. November.

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