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13.07.2009 - 20.07 Uhr
Ein Programm für und ein Film über den Pfarrer
Wöllstadt (eis). »Ich bin überwältigt. Mit einem so großen Fest habe ich nicht gerechnet«, zeigte sich Pfarrer Norbert Braun bei seinem Priesterjubiläum gerührt. Für die 25 Jahre im Dienst Gottes dankten ihm die Pfarrgemeinden Wöllstadt und Rodheim am Sonntag mit einem Fest, das die Wöllstädter katholischen Pfarrgemeinden St. Stefanus und St. Paulus gemeinsam organisiert hatten.
Das Silberjubiläum ist nicht das einzige, was der gebürtige Friedberger heuer feiert: Am 22. Juni vollendete er sein fünftes Lebensjahrzehnt, im August ist er fünf Jahre Pfarrer in Wöllstadt und Rodheim.
Der Augustiner-Abiturient von 1978 hatte noch im selben Jahr das Priesterseminar besucht und war 1984 zum Priester geweiht worden. Nach den Kaplansjahren in Süd- und Rheinhessen war Braun 13 Jahre lang Pfarrer in Nauheim, bevor er 2004 in die Wetterau kam. Nachdem er den Ministranten für den Dienst am Altar gedankt hatte - »obwohl Ferien sind« - zog die Gesellschaft von der St. Stefanuskirche, begleitet vom Musikverein, von der Kirche zur Römerhalle. Die war festlich geschmückt.
Dort stand zunächst das gemeinsame Mittagessen an, dem ein kurzweiliges Programm folgte, das Iris Hollerbach, die stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende, moderierte. Paul Grundhöfer präsentierte einen Film über das Leben des Pfarrers.
Die Wöllstädter Kindertagesstätten würdigten ebenfalls die 25-jährige Dienstzeit Brauns und schenkten ihm eine Heißluftballonfahrt über die Wetterau. Im Eingangsbereich war eine Spendenbox aufgestellt - für soziale Zwecke, statt Geschenken. Vom Pfarrgemeinderat erhielt der Pfarre dennoch ein Geschenk, nämlich ein paar Tage im Kloster Ahrenberg.
Auch die Gesangvereine Germania und Eintracht gratulierten dem Pfarrer mit ihren Ständchen. Die E-Schola aus Ober- und die Jugend-Schola aus Nieder-Wöllstadt hatten bereits den Gottesdienst mitgestaltet. Die Paulus-Schola brachte schließlich den Pfarrer in der vollbesetzten Römerhalle zum Mitwippen. Die Kinder der Jonglage-Gruppe des Gymnastikvereins unterhielten mit Bällen, Tüchern, Kegeln, Bändern und Tellern. Auch die Landfrauen wussten mit ihren Tänzen zu gefallen.
Die gemeinsame Vesper in der St. Stefanuskirche, begleitet durch den Frauenchor, läutete das Ende der Feier ein.