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»Stadtwerke sind für die Zukunft gerüstet«

Artikel vom 31.03.2008 - 00.00 Uhr

»Stadtwerke sind für die Zukunft gerüstet«

Rosbach v. d. H. (mm). Der Landrat des Wetteraukreises hat in seiner Eigenschaft als Kommunalaufsicht den Wirtschaftsplan der Stadtwerke für das Jahr 2008 ohne Auflagen und Bedingungen genehmigt. Man sei für die Zukunft gerüstet, teilte Bürgermeister Detlef Brechtel in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Betriebskommission mit.
Sein Fazit: »Die Entscheidung der Aufsichtsbehörde war möglich, weil die Stadtwerke finanziell gesund sind und auch in Zukunft Millionenbeträge in die Sicherung der Wasserversorgung und in die Sanierung und Erweiterung des Kanalnetzes fließen werden.«
Positiv vermerkt werde in der Kreisstadt die Entscheidung, zusätzlich Gelder für die Modernisierung der Brunnen und der Wasser-Speicher zur Verfügung zu stellen. Brechtel: »Dies alles wird möglich, ohne die Wasser- und Abwassergebühren zu erhöhen.« Wie der Rathauschef weiter ausführte, sieht der Erfolgsplan (Verwaltungsteil) des Wirtschaftsplans Ausgaben in Höhe von 3,5 Millionen Euro vor. Im Vermögensplan sind Ausgaben in Höhe von 3,3 Millionen Euro veranschlagt.

Es sollen die Leitungen im Stadtgebiet unterhalten und repariert werden. Weitere Gelder werden für die Wasserwerke sowie für die Kläranlage in Nieder-Rosbach benötigt. Schließlich müssen 350 000 Euro an die Stadtwerke Karben überwiesen werden, in deren Kläranlage die Abwässer von Rodheim aufbereitet werden. Ziel der im Vermögensplan festgeschriebenen umfangreichen Investitionen ist neben der Herstellung von Hausanschlüssen die Sanierung des Wasser- und Kanalnetzes im Stadtgebiet.

Zur Feststellung der Mängel habe die Betriebskommission Untersuchungen vornehmen lassen. Inzwischen seien alle Wasser- und Kanalleitungen im Stadtgebiet überprüft und registriert worden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen seien klassifiziert, auf Video-Bändern festgehalten und in die stadteigene Datenbank übertragen worden.

Bei den Mängeln handele es sich weitgehend um örtlich begrenzte Schadensfälle, die durch gezielte Instandsetzungen schnell behoben werden könnten. Allerdings gebe es auch größere Schäden. »In diesen Fällen wird eine komplette Sanierung durch das Auswechseln der Leitungen erfolgen«, so Brechtel. Die Arbeiten werden nach einer Prioritätenliste abgehandelt, die von Fachleuten Jahr für Jahr aktualisiert werde.
Erneuert oder neu verlegt werden Wasser- und Kanalleitungen im geplanten Sportzentrum in Rodheim, im Pappelweg, im Kreuzungsbereich Schulstraße/Frankenstraße, in der Wiesenstraße, in der Stürzelheimer Straße, in der Riedgasse, in der Pfortgasse sowie in der Gutenbergstraße. Ergänzende Investitionen sind im Butzbacher Pfad, in der Homburger Straße sowie im Hainerweg geplant. Mit den Arbeiten soll in den nächsten Wochen begonnen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist laut Brechtel der Abschluss der Vorbereitungen für die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr im Jahr 2009. Die für die Berechnung dieser Gebühr benötigten Basisdaten lägen vor. Die Kommune habe im vergangenen Jahr die versiegelten Flächen im Stadtgebiet durch Überfliegen ermitteln und katalogisieren lassen. Man werde die Ergebnisse überprüfen und mit den Grundstückseigentümern erörtern sowie alle Fakten im Vorfeld der Gebührenentscheidung berücksichtigen (wir berichteten). Ziel sei es, bei den neuen Gebühren eine möglichst geringe Fehlerquote zu erreichen und eine möglichst hohe Akzeptanz bei den Bürgern zu gewährleisten.

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Artikel vom 31.03.2008 - 00.00 Uhr
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