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Die Pioniere von der Krankenkraftwagenkompanie

Artikel vom 22.10.2009 - 19.44 Uhr

Die Pioniere von der Krankenkraftwagenkompanie

Rockenberg/Lich (bu). Zu einem Wiedersehen nach 50 Jahren trafen sich zahlreiche der ersten Bundeswehrsoldaten der Krankenkraftwagenkompanie 314 in Klosterwald beim Kloster Arnsburg. Organisiert hatte das Treffen der Rockenberger Erhard Dietz, aus dem heimischen Raum gehörten auch Erwin Hobler aus Oppershofen und Werner Hannig aus Bruchenbrücken zu der munteren Truppe.
Diesen Tag vergisst keiner von ihnen: Die »Abgänger« bei ihrem Zug durch Gießen, recht unmilitärisch aufgestellt vor dem Stadtth
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Diesen Tag vergisst keiner von ihnen: Die »Abgänger« bei ihrem Zug durch Gießen, recht unmilitärisch aufgestellt vor dem Stadttheater. Dabei sind Erhard Dietz (vorn rechts, weißer Pullover), Erwin Hobler (links davon, mit Brille) sowie Werner Hannig (2. Reihe, 3. von links). (Repro: Burkard)
Die Musterung der ersten Wehrpflichtigen des Geburtsjahrgangs 1937 fand Ende 1957 und Anfang 1958 statt. Am 6. Oktober 1958 wurden die ersten Wehrpflichtigen in die Augusta-Kaserne in Koblenz-Pfaffendorf eingezogen.

Jeweils die Hälfte der Wehrpflichtigen dieser Kompanie stammten aus Rheinland-Pfalz und Hessen. Nach der Grundausbildung Ende März 1958 wurde die Kompanie von Koblenz nach Gießen verlegt - in das damalige Scharnhorstlager (später Steuben-Kaserne, heute Europa-Viertel). Bei diesem Umzug von Koblenz nach Gießen ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem Soldat Günter Milens aus Butzbach tödlich verunglückte. Wie bereits bei den vorangegangenen Treffen gedachte man dem verstorbenen Kameraden.

Nach Beendigung des Wehrdienstes, der damals zwölf Monate dauerte, wurden die Wehrpflichtigen am 26. September 1959 entlassen - was man mit einem großen, bis heute unvergessenen Umzug durch Gießen feierte.

Es folgten Treffen in Mannheim, Rockenberg, Ludwigshafen, Watzenborn-Steinberg, Schweigen-Rechtenbach und am letzten Samstag in Kloster Arnsburg. Gerne nutzten die Wehrpflichtigen aus Hessen und der Pfalz die Gelegenheit, sich wieder zu sehen. Bei den vielen Treffen entstanden auch familiäre Freundschaften, die sogar von den Kindern weitergeführt wurden.

Als kleines Programm hatten Erhard Dietz und Friedolin Peppel neben dem Kaffeetrinken und dem abendlichen Beisammensein, bei dem viele Erinnerungen aufgefrischt wurden, eine Besichtigung des Klosters organisiert.

Gekommen waren Robert Reuter, Manfred Reidt, Herbert Döring, Herbert Nos, Roland Klausmann, Werner Gläßge, Ludwig Windirsch (Bleichenbach), Dieter Scharrer, Werner Hannig, Wolfgang Huber, Helmut Steinmann, Friedolin Peppel, Werner Feyh, Fridolin Dietz, Wolfgang Alt (Bleichenbach), Erhard Dietz, Ernst Metzger, Erwin Hobler, Horst Eggert und Edgar Muth.

Nach den vergnügten Stunden wurde, unterstützt von den Partnerinnen, beschlossen, die Abstände zwischen den Treffen künftig auf zwei Jahre schrumpfen zu lassen.

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Artikel vom 22.10.2009 - 19.44 Uhr
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