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Pfarrer Heger ist nicht mehr für Dorn-Assenheim zuständig

Artikel vom 07.01.2010 - 02.00 Uhr

Pfarrer Heger ist nicht mehr für Dorn-Assenheim zuständig

Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). Eine Reihe von personellen Änderungen steht der Pfarrei St. Maria Magdalena bevor. Am Augenscheinlichsten wird dies in der Seelsorge. Pfarrer Andreas Heger hat nach Angaben des Pfarrgemeinderats die Bistumsleitung um Entbindung von seinen Aufgaben in Dorn-Assenheim gebeten, seit dem vierten Advent werden die Gottesdienste auf Vertretungsbasis gehalten.
Christa Hobler wird von Marion Schroeder und Jürgen Michalak in den Ruhestand verabschiedet.
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Christa Hobler wird von Marion Schroeder und Jürgen Michalak in den Ruhestand verabschiedet.
Ein Schritt, der in der Pfarrgemeinde für Rätselraten sorgt, besteht doch seit Anfang 2009 ein Pfarrverband mit der Pfarrei Wickstadt, die Heger weiterhin betreut. Verwaltungsratsobmann Alois Hobler bat beim Neujahrsempfang der kirchlichen Gremien um Geduld. Am 25. Januar ist ein Treffen im bischöflichen Generalvikariat geplant, danach wisse man mehr.

Im Pfarrbüro beginnt zudem ein neuer Zeitabschnitt: Nach 28 Jahren verabschiedet sich Christa Hobler. »Sie hat sich immer für die Belange der Pfarrgemeinde eingesetzt«, brachte es die scheidende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Marion Schroeder auf den Punkt. 28 Jahre leitete Hobler das Pfarramt von St. Maria Magdalena, war die gute Seele und steter Ansprechparter der Bürger. Mit ihrem 65. Geburtstag geht sie nun in Ruhestand. »Egal zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag, sie war immer zu erreichen, denn diese Gemeinde lag ihr am Herzen«, lobte Schroeder. Mit ihrem Nachfolger Jürgen Michalak packte sie die Dankesworte in einen Strauß blumiger Grüße.

Schluss ist für Christa Hobler noch nicht ganz. Da die Stelle erst im Februar-Pfarrbrief ausgeschrieben wird, macht sie bei gleicher Öffnungszeit des Pfarrbüros weiter, bis die Nachfolge geregelt ist.

Ein Wechsel steht auch an der Spitze des Pfarrgemeinderates an. Marion Schroeder hatte bereits bei ihrer Wahl angedeutet, zur Mitte der Legislaturperiode den Vorsitz abzugeben. Als kommissarischer Nachfolger begrüßte nun Jürgen Michalak die Gäste. In gemütlicher Runde gab es mehrfach Lob für Schroeder. »Mit ihrer Teamarbeit hat sie die Mannschaft motiviert«, lautete der Tenor auch im Hinblick auf die mit Andrea Stiefmeier jährlich organisierte Buchausstellung und Autorenlesung. »50 Helfer sind ein Potenzial, auf das man bauen kann«, freute sich Michalak, »das hat man an Weihnachten wieder gesehen.« Auch zeige sich, wie gut Ortsvereine, Kindertagesstätte und Pfarrei Hand in Hand arbeiten.

Herausforderungen gab es viele, und 2010 soll nicht minder arbeitsreich werden. Den Pfarrheimgarten brachten Gemeinde, Vereine und Stadt gemeinsam in Schuss, das Einsäen folgt im Frühling. Am Pfarrheim wurde das Dach erweitert, es sollen ein Kühlraum, neue Türen und ein Innenanstrich folgen.

Auch in der Senioren- und Jugendarbeit präsentierte sich die Gemeinde lebendig. Die Seniorennachmittage sind ein solides Fundament für weitere Auflagen, in der Jugendarbeit steht mit Stefan und Janine Kesper und Christine Dönges ein Team zur Verfügung, das sich bald über eigene Räume im Pfarrheim freuen kann. Ins Schwarze traf Karin Würz mit der Halloweennacht, deren Teilnehmer sie nun mit einem Jugendherbergstrip überraschen will. Auch werden wieder gesellige Aktivitäten für die Restfinanzierung der Orgel im Fokus stehen. Ein erster Termin ist das Pfarreifrühstück am 17. Januar. (Foto: hh)

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Artikel vom 07.01.2010 - 02.00 Uhr
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