Reichelsheim-Dorn-Assenheim (hh). Das hatte die Feuerwehr bei ihren vielen Oktoberfesten noch nicht erlebt: Viele Jugendliche drängten sich in den Zeltanbau am Feuerwehrhaus und machten aus einem zünftigen bajuwarischen Abend eine stimmungsvolle Tanzparty in toller Atmosphäre. Ursache des Ganzen waren vor allem die »Nixnutze«, die nicht nur Keyboard, E-Gitarre und ein reichhaltiges Repertoire, sondern auch ihre Fangemeinde mitgebracht hatten. Mit bekannten Rhythmen heizten die Musiker dem Publikum kräftig ein.
Ausgelassene Stimmung auf der Tanzfläche - die »Nixnutze« machen’s möglich. (Foto: hh)
Los ging die Gaudi allerdings genauso wie beim Münchner Namensvetter nach allen Regeln der bayerischen Kunst. In seiner zehnmonatigen Amtszeit hat Bürgermeister Bertin Bischofsberger schon einige Fassbieranstiche vorgenommen und zeigte, dass er sein Metier beherrscht. Drei Schläge und schon hieß es stimmgewaltig »Ozapft is«. Da ließ es sich der Rathauschef auch nicht nehmen, das soeben Gezapfte auch gleich selbst unters dürstende Volk zu bringen.
Die Thekenteams waren engagiert bei der Sache und servierten allerlei Flüssiges, natürlich auch im »Maß-gerechten«-Format. Aus den Alpenregionen bekannter Hochprozentiger beschleunigte so manches Vorhaben und auch die kulinarischen Schmankerl - ob Leberkäs’ oder ofenfrische Brez'n - schufen ein erkennbar blau-weißes Ambiente.
Überhaupt lobten die Gäste die gute Organisation der Brandschützer unter ihrem Vorsitzenden Lars Kempf.
Stilgerechtes Outfit war kein Muss, aber dennoch sah man so manche im zünftigem Dirndl oder der Krachledernen. Dass bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde, versteht sich von selbst.