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Daumer Drachen – Dolles Dorf

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Artikel vom 14.06.2014 - 09.07 Uhr

Daumer Drachen – Dolles Dorf

Ranstadt (mlu). Wen interessiert noch das WM-Eröffnungsspiel, wenn der Hessische Rundfunk vor der Tür steht? Richtig: Niemand. Als Dauernheim am Donnerstag bei der Ziehung zum Dollen Dorf aus der Lostrommel gefischt wurde, gab es für die Daumer Drachen kein Halten mehr.

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Spontaner Festumzug unterhalb der Kirche – man präsentiert sich schließlich nur einmal als Dorfgemeinschaft im HR. (Fotos: mlu)
Volksfeststimmung herrschte dann am Freitag unterhalb der Kirche. Sounddesigner Jens Klomfaß beschallte die Straße über große Lautsprecher mit Schlagern. Mitglieder des Kulturvereins holten selbst gekelterten Apfelwein aus einem der Felsenkeller und prosteten den Menschen zu, die in einem Umzug an ihnen vorüberzogen. Auf dem Anhänger des geschmückten Traktors ruhte der Drache, der seit Jahrzehnten das Wahrzeichen des Ortes ist. Turner, Karnevalisten, Fußballer, Kinder – alle winkten sie dem Kamerateam zu, das die Motive für ein Orts-Porträt einfing. Ob auch das Geburtstagsständchen in den fünfminütigen Beitrag eingehen wird, dass die Leute dem Dauernheimer Urgestein und Geburtstagskind Ute Wahl sangen?

+++ Weitere Fotos zum HR-Dreh sehen Sie hier

Regisseurin Belinda Paul war vom Empfang und der Selbstdarstellung der Ortsgemeinschaft jedenfalls begeistert. »Die Gastfreundschaft und der Zusammenhalt sind überwältigend, einfach toll, wie hier in kürzester Zeit ein Straßenfest auf die Beine gestellt wird«, sagte sie im Gespräch mit der Wetterauer Zeitung. Tatsächlich haben die Einwohner keine Mühen gescheut, um sich und ihr Dorf in Szene zu setzen. Dementsprechend stolz ist auch Ortsvorsteherin Roswitha Petzold.

Was den Filmbeitrag anlangt, so soll nicht zu viel vorweggenommen werden. Klar, dass die markantesten Ortsansichten nicht fehlen durften, ebenso wenig wie die Mühlenmodellwerkstatt von Robert Adam oder die »Kängurus« mit der talentierten Trampolinspringerin Charmaine Buchholz. Als die HR-Leute alles im Kasten hatten, ließ man den außergewöhnlichen Tag mit einem Grillfest ausklingen, das Feuerwehr und Landfrauen organisiert hatten und bei dem die Monday-Singers die Dauernheimer Hymne anstimmten: »Uff die Beem, die Daume komme«.

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Artikel vom 14.06.2014 - 09.07 Uhr
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