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12.11.2009 - 20.40 Uhr
Sparsamer Haushalt soll oberstes Ziel bleiben
Ober-Mörlen (bd). Die wichtigsten Eckdaten des Entwurfs des Haushaltsplan der Gemeinde hat Bürgermeister Sigbert Steffens (parteilos) in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter präsentiert. Anschließend wurde das Zahlenwerk wie üblich zur weiteren Beratung in die Parlamentsausschüsse überwiesen.
Das erste Jahr der doppischen Haushaltsführung, so Steffens, habe die Gemeinde massiv in die Realität der Bilanzwirtschaft geführt. Der Ressourcenverbrauch auf kommunaler Ebene sei jetzt besser erkennbar. So seien für 2010 Abschreibungen wieder in den Haushaltsausgleich einzubeziehen gewesen, sie hätten mit 670 000 Euro zu Buche geschlagen.
Die frühe Aufstellung bringe für diesen Plan noch zu korrigierende Unschärfen mit sich. Das gelte besonders vor dem Hintergrund der kaum einschätzbaren Konjunkturlage. Diese Unschärfen müssten in den zeitlich nachgelagerten Ausschussberatungen behoben werden. Der Ergebnishaushalt 2010 schließt laut Steffens mit einem Defizit von 905 000 Euro ab.
Die größten Ausgabepositionen im nichtinvestiven Teil sind wie immer die Kreis- und Schulumlage mit knapp 2,9 Millionen Euro sowie die Personalkosten mit fast 2,1 Millionen Euro (das sind 359 Euro pro Einwohner).
Auf der Einnahmeseite beklagte Steffens einen »eklatanten Einbruch« des Steueraufkommens: 423 000 Euro Einkommensteuer werden weniger erwartet (bleiben noch 2,73 Millionen), und bei der unsicheren Gewerbesteuer gar ein Einbruch von einer Million Euro (auf jetzt 1,5 Millionen). Auch bei der Schlüsselzuweisung müsse mit einem erneuten erheblichen Rückgang der Einnahmen von 134 000 auf 88 000 Euro gerechnet werden.
Trotz der schwierigen Haushaltslage sind aber laut Steffens Investitionen von 3,25 Millionen Euro vorgesehen - die freilich hauptsächlich durch Zuschüsse und Entnahmen aus der Rücklage finanziert würden. Die dicksten Brocken skizzierte der Bürgermeister in seiner Präsentation.
Die größten Investitionen
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