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Suttner-Schülerin gewinnt Hauptpreis und reist nach Japan

Artikel vom 10.04.2010 - 16.00 Uhr

Suttner-Schülerin gewinnt Hauptpreis und reist nach Japan

Nidderau. Wenn man völlig überraschend und unvorbereitet in Gestalt und Kostüm eines Sumo-Ringers inmitten einer fremden Millionenstadt zu sich kommt, dann kann es schon etwas dauern, bis man mit sich und der Umgebung einigermaßen zurechtkommt.
Die 16-jährige Michaela Weidlich (M.) hat beim Japan-Wettbewerb des Generalkonsulats den Hauptpreis gewonnen und darf das Land h
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Die 16-jährige Michaela Weidlich (M.) hat beim Japan-Wettbewerb des Generalkonsulats den Hauptpreis gewonnen und darf das Land hautnah erleben. (Foto: pv)
Die 16-jährige Michaela Weidlich von der Bertha-von-Suttner-Schule (BvS) hat diese gleichermaßen originelle wie ungewöhnliche Perspektive gewählt und damit die Juroren des vom japanischen Generalkonsulat veranstalteten Programms »Japan im Klassenzimmer« überzeugt. »Was mich an Japan am meisten interessiert«, lautete das Thema, zu dem Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Schuljahr schriftliche Beiträge einreichen konnten. In ihrem Aufsatz habe Weidlich gängige Japanklischees auf witzige Weise mit Entdeckerlust und unbändiger Neugier auf eine fremde Kultur verwoben und damit Gegensätze heraus gestellt, so die Jury: Kleine Menschen mit schwarzen Haaren quetschen U-Bahn-Passagiere in überfüllte Züge, in der Suppe räkelt sich ein gruseliger Tentakel, das Essen mit Stäbchen gibt Rätsel auf. Das alles wird geschildert aus der Perspektive eines Fremden, der Japan nur vom Hörensagen kennt und sich unversehens und überdies hungrig in der quirligen Metropole wiederfindet.

Der Lohn für ihren Text, den Weidlich als eine von über 200 Wettbewerbsteilnehmern vorlegte, kann sich sehen lassen: Die Zehntklässlerin durfte die Osterferien im Land der aufgehenden Sonne verbringen.

Seit dem Jahre 2002 veranstaltet das Generalkonsulat von Japan in Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und der Vereinigung der Japanischen Unternehmen Frankfurt das Sonderprogramm »Japan im Klassenzimmer«. Damit soll das Interesse von Schülerinnen und Schülern an dem fernöstlichen Land geweckt und vertieft werden. Die Preisverleihung erfolgte in der Residenz des Generalkonsuls. Dazu wurden 15 Schülerinnen und Schüler aus den Teilnehmenden Schulen eingeladen. Die BvS war mit Jana Dylawerski, Liza Michelsen, Weidlich und ihrer Klassenlehrerin vertreten: In seiner Begrüßungsrede bekundete Generalkonsul Shigeeda seine Freude über die zahlreichen Beiträge. Im Wettbewerb seien sehr viele Arbeiten von sehr hohen Niveau, die besonders originell und ideenreich gewesen seien.

Weiterhin darf sich auch Katharina Petry aus dem Max-Planck-Gymnasium in Trier über den Hauptpreis freuen. Nach einer Vorbereitung durch die Geschäftsführerin des Japanischen Kultur- und Sprachzentrums durften die Schülerinnen Japan mit allen Sinnen erkunden.

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Artikel vom 10.04.2010 - 16.00 Uhr
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