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Stadt: 1000 Bürger haben sich über Neue Mitte informiert

Artikel vom 19.10.2011 - 17.48 Uhr

Stadt: 1000 Bürger haben sich über Neue Mitte informiert

Nidderau (pm). Nach Angaben der Stadt haben sich rund 1000 Interessierte am Wochenende bei der Ausstellung des Siegerentwurfs für die Neue Stadtmitte informiert. Die Bürger traten in angeregten Dialog mit den beteiligten Städteplanern, Architekten und Vertretern des Investors Ten Brinke und ließen sich die aktuellen Entwürfe zur Stadtentwicklung erläutern.

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So sieht der Siegerentwurf für die Neue Stadtmitte Nidderaus zwischen Heldenbergen und Windecken aus. (Skizze: pv)
Am 29. September hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den Auftrag zur Entwicklung des 13 Hektar großen Gebiets zwischen den Stadtteilen Heldenbergen und Windecken an Ten Brinke zu vergeben. »Die jetzt vorliegenden Pläne sind nicht nur Ergebnis aus den Dialogphasen im Vergabeverfahren des Wettbewerblichen Dialogs, für das die Stadt die Experten der NH ProjektStadt mit ins Boot geholt hat. Sie sind auch zurückzuführen auf eine breite Bürgerbeteiligung, auf die die Stadt von Beginn des Verfahrens an großen Wert gelegt hat«, so der Magistrat in seiner Pressemitteilung.

Bei einer öffentlichen Präsentation der Bieterkonzepte im vergangenen Jahr sowie auf mehreren Sitzungen des Beirats Wettbewerblicher Dialog – einer Runde von Vertretern der Bürgerschaft – hat das Projektteam zahlreiche, konstruktive Anregungen und Hinweise gesammelt. Diese sind in die Überarbeitung der Entwürfe eingeflossen.

Pläne durch Büro Frielinghaus

»In die jetzt vorliegenden Pläne haben wir wichtige Anregungen der Bürgerinnen und Bürger integriert«, stellt Andreas Schmitt fest, Projektleiter und Architekt des Friedberger Planungsbüros BLFP Frielinghaus Architekten. »So haben wir zum Beispiel auf der Ostseite des Dialoggebiets den Abstand zwischen dem geplanten Einzelhandel und der Nachbarschaftsbebauung im Bereich der Andienung erheblich vergrößert. Dadurch ist der zentrale Platz der ›Neuen Mitte», der Anger, kompakter geworden und hat eine an die maßstäblichen Proportionen angepasste Größe erhalten.«

Auch für den Anger selbst gab es viele Anregungen von den Bürgern. »Wir haben diesen Platz mit Baumreihen versehen, ihn also in Grünräume gefasst, und differenzierter ausgestaltet, als dies noch in den ersten Entwürfen der Fall war«, so wird Schmitt in der Pressemitteilung zitiert. Ebenso auf Anstoß der Bürgerschaft haben die Städteplaner die Höhe des so genannten Landmark-Gebäudes von fünf auf vier Geschosse verringert. Gleichzeitig wurde die Fassadenarchitektur dieses die Stadt prägenden Gebäudes kleingliedriger gestaltet, als ursprünglich geplant.

Schultheiß zufrieden

Bürgermeister Schultheiß zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz auf die Ausstellung: »Rund 1000 Besucherinnen und Besucher dokumentieren eindrucksvoll das große Interesse der Nidderauer an der Neuen Mitte. Überwiegend habe ich Zustimmung zu den Plänen erfahren. Dass die Bürgerinnen und Bürger im Detail Verbesserungsvorschläge geäußert haben, ist richtig und wichtig – und neben der Information auch ein wesentlicher Grund, warum wir die Entwürfe des Investors so ausführlich vorgestellt haben.«

Investor ist Ten Brinke



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