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Geht doch: Schnelles Internet ab Herbst 2016

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Artikel vom 22.11.2015 - 10.00 Uhr

Geht doch: Schnelles Internet ab Herbst 2016

Niddatal (lk). Lange wurde gestritten, jetzt ist eine Lösung in Sachen schnelles Internet in Sicht: Das Unternehmen »YplaY« will den Breitbandausbau für sämtliche Niddataler Stadtteile auf eigene Kosten übernehmen.

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In Sachen Breitbandausbau gibt es gute Neuigkeiten.
© DPA Deutsche Presseagentur
Für den Betrieb verantwortlich wäre »HessenKom«, eine Partnerfirma von »YplaY«. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel (parteilos) liegt ein entsprechender Kooperationsvertrag vor. Der Magistrat hat dem Vorschlag bereits zugestimmt. Doch noch ist die letzte Hürde nicht genommen – schlussendlich muss das Parlament entscheiden.

Am Freitag stellten Hertel, Walter Erl (»YplaY«) und Peer Kohlstetter (»HessenKom«) die Pläne vor. Sollten die Stadtverordneten diesen in ihrer Sitzung am 7. Dezember zustimmen, könnte mit dem Breitbandausbau bereits im ersten Quartal 2016 begonnen werden. Im Herbst sollen alle Stadtteile erschlossen sein, sagte Erl. Die Niddataler könnten dann per VDSL-Anschluss mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Internet surfen – je nach Entfernung zwischen Verzweiger und Hausanschluss. Der Ausbau erfolgt ab dem Kabelnetzverzweiger mit Glasfaser, auf den letzten Metern muss »YplaY« auf die bereits bestehenden Kupferkabel-Hausanschlüsse der Telekom zurückgreifen. Auf Wunsch (und eigene Rechnung) könne der schnelle Glasfaser-Anschluss auch bis ins Haus verlegt werden.

Keine Gespräche mit Telekom

Bereitstellung und Betrieb des Netzes übernimmt im Anschluss die Firma »HessenKom« aus dem Altenstädter Stadtteil Lindheim. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen das Breitbandnetz in Altenstadt realisiert. Im April starteten die Arbeiten, im September wurden sie abgeschlossen, das Netz wurde kürzlich eingeweiht. »Wir haben dort schon 500 Kunden«, sagte Erl.

Wer das schnelle Internet in Niddatal nutzen möchte, muss mit »YplaY« einen Vertrag abschließen. Das Unternehmen bietet verschiedene Dienste (Internet, Telefon, Fernsehen) zu unterschiedlichen Preisen an. Für einen 100-Mbit-Anschluss mit Festnetz-Flatrate werden beispielsweise 52,90 Euro im Monat verlangt. Für einen Aufpreis von 10 Euro kommt auch das TV-Programm über das Internet auf den Fernseher. Dienste und Preise sollen bei Info-Veranstaltungen und in persönlichen Gesprächen vorgestellt werden.

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Walter Erl (r.) von »YplaY« und Peer Kohlstetter («HessenKom«, l.) stellen die Pläne vor. Bürgermeister Dr. Bernhard Hertel ist erfreut.
© Laura Kaufmann
Hertel erinnerte am Freitag an die bisherigen Schritte in Sachen Breitbandausbau. 2014 war die Stadt der Breitbandgesellschaft Oberhessen (BIGO) beigetreten. »Dann wurde Kritik laut, der Ausbau würde zu lange dauern.« Der Magistrat hatte sich laut Hertel nach anderen Geschäftspartnern umgesehen. Man sei mit »YplaY« ins Gespräch gekommen. »CDU, Grüne und der jetzt parteilose Dr. Schneider haben am Magistrat vorbei Kontakt zur Breitband GmbH des Main-Kinzig-Kreises aufgenommen.« Das Parlament stimmte der Zusammenarbeit zu. »Es war uns untersagt, mit anderen Anbietern Kontakt zu pflegen«, berichtete Hertel von den Verhandlungen mit der Breitband GmbH (BMK). Auf CDU-Antrag trat die Stadt aus der BIGO aus. Doch bevor ein Vertrag mit der BMK abgeschlossen werden konnte, machte Landrat Joachim Arnold in seiner Funktion als Kommunalaufsicht der Stadt einen Strich durch die Rechnung: Denn die BIGO hätte eine Gesellschaftereinlage von zunächst 125 000 Euro bedeutet, die BMK einen »verlorenen Zuschuss« von 250 000 Euro. »Der Kreis hat uns untersagt, diese Gelder in die Hand zu nehmen, da wir eine defizitäre Kommune sind«, schilderte Hertel.



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Artikel vom 22.11.2015 - 10.00 Uhr
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Leserkommentare
(02.12.2015 11:28)
M_H
Danke für die Infos.
Dann warten wir mal ab und hoffen, dass die Stadtverordneten nächsten Montag dem auch so zustimmen (große Alternativen gibts ja nicht).
Ansonsten gibt es dann nach grundsätzlichem Vertragsabsschluß ähnlich wie in Altenstadt (http://www.yplay.de/de/14-de/news/19-news-3.html) hoffentlich auch hier noch Infoveranstaltungen und Möglichkeiten zum Nachfragen, wie das ganze dann praktisch und zeitlich ablaufen soll.
(02.12.2015 11:00)
Nidda-Taler
Vectoring und Glas
Habe vertsanden, daß bevorzugt bei Neubaugebieten Glas bis ins Haus gelegt wird. Die Distanz zum Verteilerknoten ist mit Glas, die letzte Meile zum Haus wird Kupfer und somit? Vectoring. Wer möchte, kann auch im Bestand Glas zum Haus ziehen lassen, was geschätzte ca. € 80,-/m kosten soll. Bitte korregieren, falls ich das mit dem Vectoring falsch vertanden habe.
(02.12.2015 08:00)
M_H
Vectoring oder Glasfaser
War gestern Abend jemand bei der H+F Sitzung? Haben die Vertreter der Firma erläutert, mit welchem System der Ausbau bewerkstelligt werden soll?
(30.11.2015 19:59)
Karl2
Eben, Herr Ludwig,
Genau das ist ja morgen zu erfahren. Schön wenn Sie die geplanten Ausbaumaßnahmen schon kennen. Nö, NW war nicht gemeint. War nur als allgemeines Beispiel zur Dämpfung gemeint. War aber sicher auch wie von Ihnen dargestellt zu verstehen.
(30.11.2015 18:06)
O.Ludwig
Hallo Karl2
dann passen sie morgen Abend schön auf und hören dem netten Mann von Yplay mal zu.
Nach meinem Verständis wird das Glasfaser Kabel bis zu jedem Ortsverteiler gelegt. Von da an beginnt die "letzte Meile der Telekom" wie sie bereits richtig erwähnten als Kupferkabel.
Jeder Stadtteil besitzt 2 - 4 Ortsverteiler die, wie der Name schon sagt in den einzelnen Stadtteilen verteilt stehen.
Ich wohne schon verhältnißmäßig weit von solch einem Ortsverteiler weg, ca. 600 - 700m. Kabelquerschnitt 0,5mm²
Ich weiß nicht wie sie auf eine Länge von 4,5 km kommen ?
Sie meinen wahrscheinlich die Strecke zur Vermittlungsstation in Nieder Wöllstadt.
Diese Strecke ist aber völlig irrelevant weil, wie ich bereits oben erwähnt habe die Ortsverteiler mit Glasfaser angeschloßen werden und somit nur die paar Hundert Meter Kupferkabel vom Ortsverteiler zum Hausanschluß zum tragen kommen.
Ich lasse mich natutlich sehr gerne eines besseren belehren.
Hier eine Grafik zum Anschluß:
http://www.glasfaser-internet.info/pic/sidebar/ausbau-glasfaser-big.jpg
(30.11.2015 16:31)
Karl2
Hallo Herr Ludwig,...
...ohne Sie desilusionieren zu wollen, die Strecke vom Verteiler zu Ihrer Wohnung bleibt das gute , sehr alte Kupferkabel (es sei denn Sie Zahlen Glasfaser bis zum Haus selbst). Bei einem Kupferkabelquerschnitt von angemnommenen 0,6mm habe Sie bis zu einer Entfernung von ca. 1,5 km sehr gute Chancen auf einen schnellen Zugang oberhalb 25MB (ab 25MB =VDSL). Mit jedem Meter mehr nimmt die Dämpfung zu bis man bei ca. 4,5 km Kabellänge bei ca. 36 db angekommen ist. Da bleiben dann nur noch 2-3MB übrig....So traurig das ist. Nur mal so zur Orientierung.
(30.11.2015 14:43)
M_H
Lieber Karl_2,
falls die WZ nichts darüber bringt, wäre ich für ein kurzes Resumée von morgen Abend dankbar, bin leider beruflich verhindert.
(30.11.2015 13:48)
O.Ludwig
Ich für...
...mein Teil interessiere mich primär für das Internet und weniger für das Telefon.
Dafür gibt es Handyverträge die meiner Meinung nach viel lukrativer sind als der Festnetzanschluß.
Wenn sie wie ich jahrelang mit DSL 384kb/s surfen und jetzt mit LTE und einer Volumenbegrenzung im Internet unterwegs sind, ist das Anbebot von YPlay traumhaft.
Ich bin gerne dafür bereit etwas mehr zu bezahlen, wobei ich im Moment für meinen LTE Tarif genauso viel bezahle. Somit gibt es von den Kosten her kein Unterschied.
Diesen wird es aber von der Technik sehr wohl geben.
Endlich zu jeder Tages- und Nachtzeit mit voller Bandbreite surfen und nicht wie zurzeit sich die 50 LTE mbit mit anderen Usern teilen, sodas abends noch ganze 3mbit übrig bleiben.
Ich hoffe das die Stadt die richtige Entscheidung trifft und sich für YPlay entscheidet !
(30.11.2015 12:42)
Karl2
Nein M_H, können Sie ...
...nicht. Vorbehaltlich einer anderen Info am 01.12. wird es wohl so aussehen, dass das ganze Projekt auf "Vectoring" aufsetzt. Hier wird ein "Verteiler" immer von nur einem Provider betrieben. Man möge mich korrigieren. Bis morgen Abend.
(30.11.2015 12:15)
M_H
Ausbaufirma=Vertragspartner?
Ich habe keine Ahnung, aber ist das ein Automatismus, dass die Firma, die den Ausbau betreibt, dann mein Vertragspartner wird?
Oder kann ich nach dem erfolgten Ausbau den TK-Anbieter aussuchen, der die besten Leistungen anbietet?
(29.11.2015 20:15)
ronny65
Korrektur
Leider haben sich in meinen letzten Kommentar zwei falsche Zahlenwerte eingeschlichen, die ich korrigieren möchte.
Der Mobilfunkaufschlag für Gespräche in europäische Nachbarländer (Frankreich, Belgien, Schweiz, Großbritannien, Österreich, Portugal, Niederlande…) beträgt bei YplaY nicht 0,43 ct. pro Minute, das wäre ja noch vertretbar, sondern stolze 43 ct. Hinzu kommt der Grundtarif von (mindestens) 4,5 ct.
Für ein Call-by-call Gespräch in französische Mobilfunknetze werden bei günstigen Anbietern etwa 1,4 ct. (und nicht 0,4 ct.) pro Minute fällig.
Wer hauptsächlich schnelles Internet benötigt, ist mit dem Angebot von YplaY möglicherweise gut beraten. Wer aber auch in Mobilfunknetze oder ins Ausland telefonieren möchte, sollte sich sehr genau die Preisliste anschauen, da unter Umständen erhebliche Mehrkosten entstehen können.
(29.11.2015 20:00)
ronny65
Korrektur
Leider haben sich in meinen letzten Kommentar zwei falsche Zahlenwerte eingeschlichen, die ich korrigieren möchte.
Der Mobilfunkaufschlag für Gespräche in europäische Nachbarländer (Frankreich, Belgien, Schweiz, Großbritannien, Österreich, Portugal, Niederlande…) beträgt bei YplaY nicht 0,43 ct. pro Minute, das wäre ja noch vertretbar, sondern stolze 43 ct. Hinzu kommt der Grundtarif von (mindestens) 4,5 ct.
Für ein Call-by-call Gespräch in französische Mobilfunknetze werden bei günstigen Anbietern etwa 1,4 ct. (und nicht 0,4 ct.) pro Minute fällig.
(29.11.2015 17:27)
ronny65
Zusätzliche Kosten
Zurzeit nutze ich in Niddatal ein Flatrate-Angebot der Telekom. In dem Tarif ist eine Flatrate fürs Internet und Anrufe ins deutsche Festnetz enthalten. Für Anrufe in Mobilfunknetze oder ins Ausland nutze ich günstige Call-by-call Vorwahlen.
Bei einem Umstieg zu YplaY ist die Nutzung von Preselection und Call-by-Call nicht mehr möglich.(Sprachtelefonie-AGBs, §2, Leistungsumfang, Punkt 6)
Dadurch können erhebliche Mehrkosten entstehen. Alle Telefonate in das deutsche Mobilfunknetz und Verbindungen ins Ausland werden bei YplaY nach folgender Preisliste abgerechnet: http://yplay.de/images/HomeButtons/PDF/YplaY_Gespraechsgebuehren.pdf
Hier ein paar Vergleiche:
1) Gespräch ins deutsche Mobilfunknetz:
YplaY: 19 Cent pro Minute,
Call-by-call: ca. 1,5 Cent pro Minute
2) Frankreich Festnetz:
YplaY : 4,5 Cent
Call-by-call: ca. 0,5 Cent
3) Frankreich Mobilfunk:
YplaY : 47,5 Cent
Call-by-call: ca. 0,4 Cent
Besonders dreist finde ich den Mobilfunkaufschalg für Gespräche ins europäische Ausland von 0,43Cent pro Minute.
Zur Zeit kosten mich Verbindungen in deutsche Mobilfunknetze oder ins europäische Ausland etwa 3-5 Euro zusätzlich pro Monat. Bei YPlaY würden bei gleicher Nutzung zusätzliche Kosten in Höhe von 40-50€ entstehen.
Obwohl ich natürlich auch gerne ein schnelleres Internet hätte, werde ich mir den Wechsel deshalb sicherlich gut überlegen.
Vor diesem Hintergrund bedauere ich es sehr, dass offensichtlich keine weiteren Gespräche mit der Telekom geplant sind.
(25.11.2015 11:11)
Dirk.Schneider
YplaY im Vergleich
Vorbehaltlich einer näheren Prüfung erscheint YplaY derzeit für Niddatal die einzige und damit die attraktivste Möglichkeit zu einer akzeptablen Breitbandanbindung zu kommen. M-Net hätte Niddatal ein Jahr früher und zu etwas günstigeren Endkundenpreisen angebunden. Dafür hätte die Stadt eine Wirtschaftlichkeitslücke von 250 t€ schließen müssen, was sie infolge desolater Finanzen und mangelhafter Rechnungslegung nicht darf. Bei YplaY schließt nun der Endkunde diese Finanzierungslücke.
.
Bigo hätte Niddatal vielleicht, eventuell und unter Umständen 2017, 2018 oder irgendwann angebunden. Dafür hätte die Stadt eine Wirtschaftlichkeitslücke von 150 t€ schließen müssen, was sie aufgrund der Landrat-Bigo-Verbindung gedurft hätte. Um diesen Landrat-Bigo-Erfolg zu verhindern, sind wir aber aus der Bigo ausgetreten. Damit gilt für M-Net wie Bigo: hätte, hätte, Fahrradkette...
.
Vorbehaltlich einer näheren Prüfung – und daran kann sich jeder im Rahmen der öffentlichen H&F Sitzung am 01.12. beteiligen – könnte YplaY also durchaus eine Lösung darstellen. Deshalb: nicht blauäugig, aber konstruktiv prüfen und dann entscheiden.
(25.11.2015 10:19)
Nidda-Taler
Trotz allem...
...vermisse ich die Alternative. Was hätte man tun sollen? Es geht mir hier auch nicht um Parteigängerei sondern allein um die schnelle Bitrate einer potentiellen Internetverbindung. Das klingt alles so nach Selbstmord aus Angst vor dem Tod... Wäre die Bigo besser? M-Net?
Die Kosten sind ok. Im Vergleich zu M-Net sind es 8 EUR.
(24.11.2015 17:22)
Roland Gosebruch
Vorstellung YplaY
YplaY wird sich in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 1.12. vorstellen. Die Sitzung ist öffentlich. Interessierte können sich also schon dann ein Bild machen.
(24.11.2015 15:09)
Stratocaster
Verbraucherpreis erträglich
Wenn das wirklich 52,90 im Monat kostet ... bei Telekom und Vodafon bekommt man es rund 5 Euro billiger (wenn man diese Bauernfängerei mit den ersten Monaten soundsoviel und ab dem soundsovielten dann ... mal außer Acht lässt) . Das wäre erträglich. Immerhin wäre man dann endlich versorgt. Es ist der blanke Hohn, in der heutigen Zeit mit Netzen leben zu müssen, die zu Spitzenzeiten 2M/bit schaffen, normal aber grade mal die Hälfte, und Sonntags vorm Tatort bewegt sich alles im Zeitlupentempo auslastungsbedingt. Uploads wie zu den guten alten Modem-Zeiten. Ich hoffe, die Verantwortlichen nehmen diese Firma genau unter die Lupe, und ich hoffe, dass dieses Projekt dann erfolgreich abgeschlossen werden kann. Es wäre gleichzeitig ein saftiger Tritt in die Hinterteile derer, die sich hier aufgrund persönlicher Karriereplanung und sonstiger Bürgerfeindlicher Interessen quer gestellt haben! Bitte diesen mit besonders langem Anlauf!
(24.11.2015 10:07)
Karl2
Fortsetzung...
....nur das hier noch eine Firma zusätzlich zwischen Telekom und Endkunde sitzt. Also bitte nicht angegriffen fühlen, werter Nidda-Taler. Ist halt wichtig für hoch verschuldete Kommunen solche Fragen fundiert und zielführend zu klären, sonst kann es ein noch schlimmeres Erwachen als bei der kommunalen Buchführung geben. Ich wiederhole mich ungern, Laien mit einer Fülle technischer Daten zu verblüffen ist ein leichtes, diese substantiiert zu belegen schon weitaus schwieriger, manchmal unmöglich. Trotzdem wäre es schön wenn es klappt und wie angekündigt nix kostet.
Hellau.
(24.11.2015 09:57)
Karl2
Schade Nidda-Taler...
...fast hätte ich Sympathie für Sie entwickelt...und dann dieser Kommentar. Niemand trollt hier rum, aber auch niemandem ist mit Hochglanzprospektwissen geholfen. Was ist falsch daran nach Referenzen zu fragen, fachliche Quakifikation der MA (auch der GF wenn sie technische Versprechen macht) zu hinterfragen, Kundenmeinungen ausfindig zu machen (auch wieviele Privathaushalte sind Kunde) ? Auch ist es nicht schlecht mal bei kleinen Firmen in "die Bücher" zu sehen oder bei Kreditreform abzufragen. Das Finanzierungsmodell für (falls es soweit kommt) die geplante Leitungsverlegung wäre auch interessant, der Bürger (und deren Meister) muss verlässlich wissen was auf ihn zukommt. Warum all diese "Denkanstöße" ? Lesen Sie mal in dieser Zeitung in der Rubrik Technik den Artikel "Netzagentur: Telekom darf Konkurrenz-Anschlüsse abklemmen," Vielleicht haben Sie noch Zugang zu Branchenfachzeitschriften, dort wird es noch eingehender erläutert. Und was meinen Sie wer zuerst aufgeben muss wenn die Telekom ernst macht? Orange ? Telefonica ? Oder vielleicht doch kleine, regionale Anbieter mit dünner Kapitaldecke ? Das blaue vom Himmel versprechen IT-Firmen gegenüber technischen Laien immer, die sind einfache Beute. Und eins noch in Richtung BM: bei der Telekom gilt (insbesondere bei Minderstädten wie Niddatal): Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück. Auch mit der "Hessenkom-Lösung" sind Sie auf Gedeih und Verderb auf die Telekom angewiesen, (Fortsetzung folgt)
(23.11.2015 16:02)
Nidda-Taler
Sehe ich genauso...
...wie Herr Dr. Schneider. Man sollte denen doch zumindest mal eine Chance und nicht nur nach dem Namen urteilen. Aber wieder typisch Troll, Hauptsache stänkern und keine Alternative bieten... Bis jetzt habe ich keine negativen Einträge ergoogeln können, jedoch einen in der Schweiz gefunden, der recht positiv war. Vielleicht bin ich nicht 80er oder 60er oder sonswas genug, aber ich kann an dem Namen nix Schlimmes finden. Ich meine "Twitter" ist auch nicht gerade "professionell" und hier wäre bestimmt "einen zwitschern" drauß gemacht worden. Also Bälle flach halten und uffbasse
(22.11.2015 13:36)
Dirk.Schneider
YplaY konstruktiv prüfen
Eine Zeit lang sah es aus, als würde Breitband in Niddatal nicht stattfinden. Die schnellstmögliche Anbindung durch die Breitband Main-Kinzig klappte nicht, da diese wegen desolater Finanzen und mangelhafter Rechnungslegung (und zur Stärkung der Bigo-Option) per Lex-Arnold verboten wurde. Die zwar weniger attraktive aber immerhin mögliche Anbindung durch Arnolds Bigo klappte nicht, weil eine knappe Mehrheit eine Arnold-Erfolgsgeschichte um jeden Preis verhindern wollte. Die einen wollten lieber kein schnelles Internet als eins von der Breitband Main-Kinzig, während die anderen lieber kein schnelles Internet wollten als eins von der Bigo.
.
Gottseidank hat sich der Bürgermeister diesmal nicht im parteipolitischen Gezänk verbissen, sondern augenscheinlich an einer Lösung gearbeitet. Wenn Niddatal mit YplaY und HessenKom bis Ende 2016 jetzt in allen Stadtteilen eine akzeptable Breitbandanbindung bekommen kann, wäre dies im Interesse der Bürger.Jetzt sollten auch die Parlamentarier nach dem albernen Parteiengezänk der letzten Monate im Interesse der Bürger arbeiten und die YplaY Lösung konstruktiv prüfen. Vielleicht können wir die leidgeprüften Zuschauer unserer Politikbemühungen ja einmal positiv überraschen...
(22.11.2015 13:05)
bobby_fischer_fan
Wahrheit und Dichtung
Lieber Karl2, Sie haben vollkommen recht. Eine gewisse Grundskepsis angesicht diese Fantasienamens bleibt und die "Hochpreisigkeit" ist wohl auch der Grund, daß die Kommune nichts (hoffentlich) zuschießen soll. Denn die Deckungslücke wurde ja immer mit den fehlenden Erträgen begründet. Aber die Möglichkeit wäre dann gegeben und wem schnelles Internet das wert ist, der kann ruhig etwas mehr zahlen. Wieviel Väter dieser "Erfolg" hat, werden wir wohl nie erfahren. Von langer Hand vorbereitet ist er gewiss nicht, sonst hätte die SPD nicht so vehement auf BIGO bestanden. Und das "Verbot" mit anderen Anbietern zu reden; lächerlich. Ob ein Anbieter sich gefunden hätte, wäre man strikt auf BIGO-Linie geblieben? Ich bezweifel das. Na gut, wenns im nächsten Jahr Realität wird, solls mir egal sein.
(22.11.2015 11:06)
Karl2
OhHa...
....da sollte man aber gaaanz genau hin sehen. Hätte mal gerne Referenzen von "Hessenkom", Anzahl der Mitarbeiter, Qualifikation der Ma, usw. Und "YplaY" hört sich für mich irgendwie nach Spielekonsole und nicht nach seriöser Firma an. Irgendwie errinnert mich das alles an den Knieschuß "Geschwindigkeitsüberwachung". Gibt es von "Hessenkom GmbH u. Co. KG" unabhängige Kundenmeinungen ? Sollte Altenstadt (mit gerade mal 500 Kunden) das einzige Projekt gewesen sein wäre ich arg vorsichtig. Die Preise der "YplaY" sind (wie man im I-Net liest) schon recht weit oben angesiedelt. Außerdem sind Zweifel am Verhandlungsgeschick des BM angebracht. Mit der Telekom wurden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie zielführende Verhandlungen geführt. Aber sei es drum. Solange es die Bürger / Gemeinde kein Geld kostet. Und hier liegt die Betonung auf KEIN. Meine Erfahrung aus 25 Jahren RZ hat mich gelehrt von kleinen Anbietern die Finger zu lassen, die sind so schnell vom Markt verschwunden wie sie gekommen sind (siehe z.B. TELDAFAX) und hinterlassen meist erheblichen Flurschaden beim Kunden.
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