Karben (pm). Die Stadt hat eine ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte: Am Montag wurde Angela Schlenz die Urkunde zur ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten der Stadt Karben von Stadtrat Jochen Schmitt im Bürgerzentrum überreicht.
Die neue Tierschutzbeauftragte der Stadt, Angela Schlenz (mit Urkunde), mit (v. l.) Gabriele Davis, Stadtrat Jochen Schmitt, Uwe Axtmann und Christiane Peter. (Foto: pv)
Anwesend waren auch die Leiterin des Tierheims des Wetteraukreises, Christiane Peter, Gabriele Davis (Leiterin Ehrenamtsbüro) und Uwe Axtmann (Leiter Fachdienst Sicherheit und Ordnung).
»Frau Schlenz ist sehr tierlieb und hatte immer Haustiere. Doch nach-dem ihre zweite Katze gestorben ist, wollte sie selbst keine Tiere mehr halten. Da sie den Umgang mit Tieren aber liebt und es ihr Freude bereitet, hat sie sich auf die Stelle der ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten der Stadt beworben«, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu Stadtrat Schmitt: »Wir können mit Recht sagen, dass unsere ehrenamtliche Tierschutzbeauftragte ein Herz für Tiere hat.«
Die zukünftigen Aufgaben von Schlenz werden die Vor- und Nachsorge der vermittelten Tiere des Tierheims Wetterau sein. »Das bedeutet, dass vor der Abgabe eines Tieres die örtlichen Gegebenheiten angeschaut sowie der Tierhalter selbst auf Eignung überprüft wird. Des Weiteren wird nach ein paar Wochen erneut nach dem Tier gesehen«, macht die Leiterin des Tierheims, Christiane Peter, deutlich. Vom Tierheim wird eine Akte mit Bild und Daten von dem jeweiligen Hund oder der Katze geführt, diese wird Frau Schlenz dann für ihre Kontrollbesuche mitgegeben.
Bevor sie ihr Ehrenamt beginnt, wird Schlenz geschult und über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt. Gabriele Davis freut sich über das Engagement von Schlenz: »Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Freiwillige finden, die eine solche zeitintensive Tätigkeit ausüben wollen. Ich bin daher sehr froh über den Einsatz von Frau Schlenz.« Und Fachdienstleiter Axtmann ergänzt: »Zukünftig wird es nicht immer notwendig sein, dass bei Problemen mit Hunden oder Katzen in der Nachbarschaft gleich die Ordnungspolizei vor der Tür steht.«