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Musikschüler spielen vielseitiges Konzert

Artikel vom 23.06.2010 - 14.00 Uhr

Musikschüler spielen vielseitiges Konzert

Karben (aho). »Gemeinsam ist schöner als einsam«, sagten sich die Mitglieder verschiedener Ensembles der Musikschule Karben und Bad Vilbel und gaben sich im Bürgerzentrum ein vielseitiges musikalisches Stelldichein.
Das Ensemble »Saxology« überrascht das Publikum mit »Summertime«, »Senor Blues« und »Take Five«. 	(Foto: Hofmann)
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Das Ensemble »Saxology« überrascht das Publikum mit »Summertime«, »Senor Blues« und »Take Five«. (Foto: Hofmann)
Einsam sangen und spielten die Ensembles auch nicht, was das Publikum betraf. »Es ist schön, dass trotz Fußball-WM doch einige gekommen sind«, freute sich Moderator Leonhard Silz.

Die jungen Musiker zeigten, wie spannend, entspannend oder herzerfrischend gut gemachte Musik sehr unterschiedlicher Richtungen sein kann. Hier trafen Rock-Balladen auf Pop, Jazz, Folk und Chorgesang, die bei mehr als einer Gelegenheit zum Mitklatschen oder -singen verführten.

»Frischer Wind« heißt das Blechbläser-Ensemble unter Leitung von André Craul, das den Reigen mit einem Musikantenmarsch und der »Ode an Europa« (»Freude schöner Götterfunken«) eröffneten. Den von Nancy und Frank Sinatra berühmt gewordenen und von Nicole Kidman und Robbie Williams fast noch spannender gecoverten Song »Something stupid (I love you)« spielten im Anschluss die jungen Gitarristen der »Happy Strings«. Dies war aber nur der Vorbote eines sehr gelungen umgesetzten Boogie Woogie, also einer Musik, die eigentlich für Piano geschrieben ist.

Tänze aus vielen Ländern

»Kookaboora«, der australische Vogel, ist der Namensgeber des jungen Chor-Ensembles, das Moderator Silz selbst am Klavier begleitete. Unter anderem sangen sie die Evergreens und Rock-Klassiker »On the sunny Side of the Street«, »Dust in the Wind« oder »Weather with you«.

Das von Ute Jacobi geleitete Holzbläser-Ensemble spielte beschwingte Melodien von Marc Goddard, ehe das Ensemble »Saxology« unter der Leitung des Bariton-Saxofonisten Bernd Stoll »Summertime«, »Senor Blues« und »Take Five« spielten.

Mit Violine, Klarinette, Percussion, Flöte, Akkordeon, Cello und Gitarre spielte die Gruppe »Solaio« Tänze aus Tschechien, Peru, Griechenland und Frankreich. Unter Leitung und arrangiert von Axel Genannt kam das von Abe Schwartz geschriebene jiddische »Di grine Kusine« hinzu. Diese Kusine war zwar in die USA auswandert, kam auch dort jedoch auf keinen grünen Zweig und verbitterte, wie sich aus dem Stück heraushören ließ.



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