Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Lokales » Städte und Gemeinden » Friedberg »

Fünfstündiges närrisches Feuerwerk der VFCG

Artikel vom 07.02.2010 - 18.41 Uhr

Fünfstündiges närrisches Feuerwerk der VFCG

Friedberg (vol). Das Motto »Küssen, Tanzen, Schunkeln, Scherzen, VFCG in allen Herzen« war bei der Karnevalssitzung der Vereinigten Friedberger Carnevalsgesellschaft (VFCG) in der Stadthalle am Samstag Programm. Ein fünfstündiges buntes Feuerwerk mit jeder Menge Highlights erwartete die Narren.
Echt cool: Die Blues Brothers Michael Keller (links) und Harry Delor.
Lupe - Artikelbild vergrössern
Echt cool: Die Blues Brothers Michael Keller (links) und Harry Delor.
Nicht nur in Märchenwelten durften die Jecken eintauchen, sie wurden mit den Musicals »Mary Poppins«, »Mamma Mia« und »Dirty Dancing« auch mit auf eine tänzerische Zeitreise genommen.

Na, was hoppelt denn da auf die Bühne? Stummelschwänzchen, rosa Öhrchen - es waren die ganz Kleinen der VFCG, die Purzelgarde, die die ganze närrische Menge mit ihren holprigen Tanzschritten verzückte. Ein »Ach, sind die aber süß« hallte durch die Narrenschar. Für das richtige Purzeln sorgte Trainerin Astrid Kreuter. Aber nicht nur die Purzelgarde zog die Besucher in ihren Bann, auch bei der Minigarde und ihrem Tanz klatschten die Jecken mit, was das Zeug hielt. Um das richtige Beinschwingen, kümmerten sich drei Trainerinnen: Sabrina Kozubek, Astrid Kreuter und Bianca Pawlitzek.

Frikadelle für hungrigen Knirps

Der einzige Junge (Lukas Rüting), der bei der Minigarde mitmischt, blieb auf der närrischen Bühne stehen: Der Dreikäsehoch klagte unentwegt über das Karnevalsfieber seiner Eltern. »Mein Magen knurrt die ganze Zeit, weil keiner daheim was Richtiges kocht, auch die Oma hat's voll mit Karneval erwischt«, berichtete der Junge. Um den Kleinen nicht hungrig von der Bühne zu lassen, gab's noch »a Frikadelche vom Präsidente Werner Lachmann«. Auch die Große Garde unter den Fittichen von Trainerin Simone Peczka und die Mittlere Garde versetzten das närrische Publikum in Erstaunen.

Mit viel Inbrunst und Feuer stürmte die Sängerin und Entertainerin Chris Malu die Bühne und stimmte zusammen mit Lachmann das »Fliegerlied« an. Jetzt war kein Sitzen mehr auf den närrischen Pobacken - jeder stand auf und bewegte sich zum Takt des Liedes. Richtig heiß wurde es mit dem ungleichem Paar der Stangentänzerin (Anke Rüting) und der Putzfrau (Edelgard Petri). Die richtigen Verführungskünste zeigte die Stangentänzerin mit ihren geschmeidigen Bewegungen und war sich sicher: »Ich bringe jeden Mann zum Schwitzen.« »Nur nicht meinen«, zeigte sich die mit einem Staubwedel bewaffnete Putzfrau überzeugt: »Der hat's am Rücke, der schwebt über nix mehr.« Von Männerproblemen konnte auch »Die Frau mit Hut« (Edelgard Petri) ein Liedchen trällern. Seit Jahren ist sie in Sachen Männer unterwegs - »Ärztehopping« hat sie auch versucht. »In Wartezimmern Männer kennenzulernen, das war nix, doch bei den Proben für die Sitzung hat's gleich mit nem netten Tänzer gefunkt«, erzählte Petri.

»Time to say Goodbye«: Melanie Rudolph und Patrick Jung treten nach 20 Jahren von der Bühne ab.
Lupe - Artikelbild vergrössern
»Time to say Goodbye«: Melanie Rudolph und Patrick Jung treten nach 20 Jahren von der Bühne ab.
Geknickt von der Alltagswelt zeigte sich auch Richard Eberhard in seinen zwei Büttenreden. Er berichtete von der Finanzkrise: »Da sind viele Firmen unter den Hammer gekommen, um die Kunden wieder anzulocken, hat die Regierung die Abwrackprämie erfunden.« Aber auch die Werbung ist nicht mehr das, was sie mal war, erkannte der Büttenredner.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 07.02.2010 - 18.41 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang