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WZ spendet 5000 Euro für Adolfsturmspitze

Artikel vom 16.08.2010 - 14.00 Uhr

WZ spendet 5000 Euro für Adolfsturmspitze

Friedberg (WZ). Natürlich ist in erster Linie der Eigentümer zuständig. Doch der Schlösserverwaltung fehlt das Geld für die Instandsetzung der Wetterfahne auf dem Adolfsturm, die das Orkantief »Xynthia« im März dieses Jahres vom Turm des Wetterauer Wahrzeichens geblasen hatte.
Dr. Jan Eric Rempel (l.), Geschäftsführer der Wetterauer Zeitung, und Siegfried Klingelhöfer von der WZ-Chefredaktion (r.) überg
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Dr. Jan Eric Rempel (l.), Geschäftsführer der Wetterauer Zeitung, und Siegfried Klingelhöfer von der WZ-Chefredaktion (r.) übergeben den 5000-Euro-Scheck an Dr. Hans-D. Czaplinski (2. v. l.) und Bernd Ulrich von der BI Adolfsturm. (Foto: Statt-Rühl)
2010 sei kein Geld für eine neue Spitze da, teilen die Verantwortlichen mit. 2011 auch nicht. Und dann? Tja, garantieren will das bei der Behörde wohl niemand. Engagierte Bürger haben aufgrund dieser misslichen Lage das Heft in die Hand genommen: Damit die Spitze schnellstmöglich wieder auf ihren angestammten Platz gesetzt werden kann, sammelt die am 15. Mai gegründete Bürgerinitiative Adolfsturm Spenden. »Eine gute Aktion«, erkannte Dr. Jan Eric Rempel, der Geschäftsführer der Wetterauer Zeitung, nach einem entsprechenden WZ-Bericht. Nach Gesprächen mit Dr. Hans-D. Czaplinski und Bernd Ulrich von der BI war es beschlossene Sache, dass die Wetterauer Zeitung das Projekt mit einer 5000-Euro-Spende unterstützen würde. In dieser Woche haben Dr. Rempel und Siegfried Klingelhöfer von der Chefredaktion der WZ den Scheck an die BI Adolfsturm übergeben. »Wir hoffen, dass wir als Zeitung aus der Region für die Region mit unserer Spende dazu beitragen können, dass das Projekt ein Erfolg wird und die Wetterfahne schon bald wieder auf dem Adolfs-turm installiert werden kann«, sagte Dr. Rempel.

Mit dieser ersten »Großspende« für die BI verspricht sich die WZ eine Art Initialzündung für das Projekt, hofft auf Nachahmer aus den Reihen anderer Unternehmen der Region. »Das ist nicht nur eine Sache der Friedberger. Der Adolfs-turm ist eine Art steinernes Wahrzeichen einer Wetterauer Identität, die unter anderem auch Landrat Jürgen Arnold fördern möchte«, sagte Siegfried Klingelhöfer. Somit seien alle Wetterauer aufgefordert, das Ansinnen der Bürgerinitiative zu unterstützen.

Aktuell sind durch verschiedene Aktionen und durch Barspenden insgesamt 7000 Euro eingegangen. Für weitere 3000 Euro gibt es Spenden-Zusagen. Wie viel Geld insgesamt benötigt wird, steht noch nicht genau fest. Nach Schätzungen der Schlösserverwaltung geht es um Gesamtkosten von 50 000 bis 60 000 Euro. Sollten die Wetterauer Bürger die Hälfte der Gesamtkosten aufbringen, hat Karl Weber, der Leiter der Schlösserverwaltung, zugesagt, die Reparatur der Wetterfahne in der vermutlich recht langen Prioritätenliste hochzustufen und damit die Finanzierung einer zeitnahen Reparatur im Sinne der BI sicherzustellen.

Dr. Hans-D. Czaplinski hat für die kommenden Wochen einige Aktionen angekündigt, bei denen um Unterstützung gebeten wird. So werden in den kommenden Tagen in verschiedenen Friedberger Geschäften kleine Adolfsturm-Spendenboxen aufgestellt (Dr. Rempel hält auf dem Foto rechts einen »Prototypen« in der Hand).

Ansonsten besteht die Möglichkeit, Geldspenden unter dem Stichwort »Adolfsturm« auf das Stadtmarketing-Konto (Kontonummer: 0 050 070 000) bei der Sparkasse Wetterau (BLZ 518 500 79) einzuzahlen. Spendenquittungen für das Finanzamt stellt das Friedberger Stadtmarketing aus.

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Artikel vom 16.08.2010 - 14.00 Uhr
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