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Schülerbeförderung: Kreiselternbeirat rät, Widerspruch einzulegen

Artikel vom 04.05.2011 - 10.47 Uhr

Schülerbeförderung: Kreiselternbeirat rät, Widerspruch einzulegen

Wetteraukreis (hed). Um Kosten zu sparen, hatte der Kreistag im November beschlossen, seine freiwilligen Ausnahmeregelungen zu streichen und Schülern nur noch die Fahrtkosten zur nächstgelegenen Schule zu erstatten. Dagegen regt sich Widerstand bei Eltern, die künftig draufzahlen müssen, weil ihre Kinder eine andere, weiter entfernte Schule besuchen.

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Die Kosten für die Busfahrt zur Schule stehen im Fokus der Eltern. (Archivfoto)
 

Der Kreiselternbeirat hat nun allen Betroffenen geraten, so schnell wie möglich Widerspruch gegen die Festsetzungsbescheide beim Wetteraukreis einzulegen. »Da es in den Schulbezirken verschiedene Voraussetzungen gibt, sollten sämtliche Gründe vorgetragen werden, die gegen die Ablehnung der vollen Kostenerstattung sprechen«, schreiben die Vorsitzenden Katrin Reuß-Langlitz und Karen Anschütz in einer Pressemitteilung. Bei allem Verständnis für die angespannte Haushaltslage des Kreises dürften die Einsparmaßnahmen nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden.

»War vielen Eltern nicht bewusst«

Der Kreiselternbeirat appelliert an den Schulträger, den Widersprüchen stattzugeben und die Fahrtkostenerstattung zumindest für die Schüler zu übernehmen, die derzeit eine weiter entfernte Einrichtung besuchen. Dann auch bis zum Ende der Sekundarstufe I. Vielen Eltern sei bei der Schulwahl nicht bewusst gewesen, dass die gewählte Schule nicht die nächstgelegene des gewählten Bildungsgangs war. Zudem hätten sich den Eltern der Viertklässler mehrere weiterführende Schulen vorgestellt, ohne darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Schule nicht die nächstgelegene sei. Die neue Regelung nehme zudem keine Rücksicht auf Schulverbünde, heißt es. Zum Beispiel existierten zum Teil keine ausreichenden Busverbindungen, die die Schüler »zu vernünftigen Schulzeiten« beförderten. Schulbezirksgrenzen würden hinter dem Kriterium der Distanz zurücktreten.

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Artikel vom 04.05.2011 - 10.47 Uhr
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