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Models und Maskenbildner im Alten Hallenbad

Artikel vom 19.03.2010 - 19.18 Uhr

Models und Maskenbildner im Alten Hallenbad

Friedberg (emh). Erstmals seit langer Zeit herrschte wieder reges Treiben im Alten Hallenbad. Der Kronberger Fotograf Uwe Nölke reiste am Freitag mit mehreren Models, Maskenbildnern und Helfern an, um Modeaufnahmen in dem Jugendstilbad zu machen. Schon bei der Vorbesichtigung schwärmte er: »Eine wundervolle Location für meine Arbeit.«
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Fotograf Uwe Nölke lichtet Model Veronika im ehemaligen Brauseraum ab. Er ist von der »Location« Altes Hallenbad begeistert. Links verfolgen im Halbdunkel Susanne Spitz und Visagist Christian Schibblock das Geschehen. (Foto: Nici Merz)
Der 1953 in Versmold geborene Fotograf arbeitete neben seiner Karriere im Vertrieb und Marketing der Software- und New-Media-Industrie freiberuflich als Fotograf für Zeitungen, Unternehmen, Künstler und Theater. Seit 2001 hat er sein erfolgreiches Hobby zum Hauptberuf gemacht.

Die Kreationen der Deutschen Meisterin Susanne Spitz zeichnen sich durch eine vollendete Verknüpfung von Kunstfertigkeit und Handwerk, Tradition und neuen Ideen aus. 1999, im dritten Jahr ihrer Ausbildung, stellte sie bei einer Lehrlingsmodenschau zwei Drittel aller vorgeführten Modelle. Im gleichen Jahr gewann sie die bayerischen Meisterschaften und wurde mit ihrem Gesellenstück Innungsmeisterin. Anfang 2000 machte sie sich selbstständig und belegte mit ihren Entwürfen sogleich den 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.

Seit ihrer Meisterprüfung im Juli 2002 ist Susanne Spitz staatlich geprüfte Damen- und Herrenmaßschneiderin. Ihrem Beruf, der auch Berufung ist, widmet sie sich mit Einfallsreichtum und Liebe zum Detail.

Die Hallenbadfreunde sind begeistert, dass ihre vielfältigen Bemühungen zur Rettung des Jugendstilkleinods in der Friedberger Haagstraße weit über die Grenzen der Wetterau hinaus wahrgenommen werden. »Außerdem bringt die Vermietung des Gebäudes als Foto-Location auch wieder einen Beitrag, der für die Restaurierung des Gebäudes verwendet werden kann«, freut sich Marc Rohde, Geschäftsführer der dazu gegründeten gemeinnützigen GmbH.

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