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Mit 475 000 Euro zu einem Platz mit DIN-Norm

Artikel vom 12.11.2009 - 09.00 Uhr

Mit 475 000 Euro zu einem Platz mit DIN-Norm

Friedberg (ütz). Das Konjunkturprogramm des Bundes macht’s möglich: Der kleine Rasenplatz auf dem Burgfeld wird mit Mitteln daraus ab März nächsten Jahres für 475 000 Euro in einen Platz mit DIN-Norm umgebaut. Das bedeutet, dass er einen sportgerechten Unterbau bekommt, also auch eine Dränage zur Entwässerung, erläuterte Bürgermeister Michael Keller. Außerdem erhält der Platz - bislang laut Keller »eine Art bessere Naturwiese« - eine vollwertige Flutlichtanlage und eine eigene Bewässerungsanlage, die wie die Anlage des Hauptplatzes aus dem Brunnen des Bauhoflagerplatzes gespeist werden soll.
Neu auf dem Burgfeld: ein Aluminiumkasten zum Schutz der Hochsprungmatte. 	(Foto: pv)
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Neu auf dem Burgfeld: ein Aluminiumkasten zum Schutz der Hochsprungmatte. (Foto: pv)
Wie Keller weiter berichtete, wurde der Auftrag vom Magistrat an die Langgönser Firma Schmitt vergeben. Sie sei bei der öffentlichen Ausschreibung der wirtschaftlichste Anbieter gewesen.

»Wir erhoffen uns nach der Fertigstellung und Freigabe des neuen Platzes eine deutliche Entzerrung der Belegungszeiten durch die Fußball- und Leichtathletikvereine und die Schulen«, sagte Keller. Der Umbau soll seinen Angaben zufolge von März bis Mai nächsten Jahres stattfinden. Freigegeben werden könne der Platz aber wegen der kompletten Neueinsaat und der erforderlichen Fertigstellungspflege voraussichtlich erst im Spätsommer 2010 - wenn, so Keller, »alles planmäßig verläuft«.

Die Stadt bitte schon jetzt alle Nutzer der Sportanlage um Verständnis für die Baumaßnahme, die den Sportbetrieb auf dem Rest des Burgfelds jedoch kaum einschränken werde. »Natürlich werden alle Trainingsgruppen während der Sperrung des kleinen Rasenplatzes auf den anderen Flächen des Burgfelds vorübergehend etwas enger zusammenrücken müssen«, erklärte der Bürgermeister zu diesem Thema abschließend.

Er teilte ferner mit, dass kürzlich auf dem Burgfeld ein neuer Aluminiumkasten zum Schutz der Hochsprungmatte installiert wurde. Der vorhandene Schutzkasten der Stabhochsprungmatte sei mit zusätzlichen Lenkrollen ausgestattet worden, um einen leichteren Auf- und Abbau zu gewährleisten. Auch werde dadurch der Kunststoffboden beim Wegfahren des Kastens nicht mehr so stark in Mitleidenschaft gezogen. Der neue Aluminiumkasten sei vor allem aufgrund von zahlreichen Vandalismusschäden an der alten Kunststoffplane notwendig geworden, um auch die Hochsprungmatte entsprechend zu schützen, so Keller.

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Artikel vom 12.11.2009 - 09.00 Uhr
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