Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Lokales » Städte und Gemeinden » Friedberg »

Diakoniestation: Erweiterungsaudit und ISO 9001 bestanden

Artikel vom 29.07.2010 - 19.02 Uhr

Diakoniestation: Erweiterungsaudit und ISO 9001 bestanden

Friedberg (pm). Die Ökumenische Diakoniestation hat jetzt die beiden Prüfungsverfahren für das Erweiterungsaudit mit integriertem Arbeitsschutz sowie die Rezertifizierung nach ISO 9001 bestanden. Die Diakoniestation ist damit nach Arbeitsschutzrichtlinien zertifiziert.
Nach gelungener Zertifizierung der Diakoniestation: Hinten von links Michael Stotz, Geschäftsführer der Diakoniestation; Hans-He
Lupe - Artikelbild vergrössern
Nach gelungener Zertifizierung der Diakoniestation: Hinten von links Michael Stotz, Geschäftsführer der Diakoniestation; Hans-Helmut Hoos, Vorstandsvorsitzender der Diakoniestation, Reinhold Huth, Mitglied des Verbandsvorstandes der Diakoniestation; vorne von links: Ursula Schmidt, stellvertretende Pflegedienstleitung; Susanne Koch, Auditorin; Karin Schweitzer-Kraus, Qualitätsbeauftragte der Station; Birgit Bellof, Pflegedienstleitung. (Foto: pv)
Das »Diakoniesiegel Pflege« wurde erstmals 2006 als Ergebnis der ersten Qualitätsprüfung an die Station verliehen und bietet die Garantie für eine fachgerechte ambulante Pflege, die offiziellen Qualitätsstandards genügt. Um das Siegel behalten zu können, wird die Arbeitsqualität jährlich nachgeprüft. Es geht in diesem Verfahren darum, die diakonischen Standards und Qualitätsmerkmale transparent zu machen, sie systematisch zu dokumentieren und in der täglichen Arbeit umzusetzen.

Susanne Koch ist Auditorin und Mitarbeiterin des Instituts der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung und führte die Überprüfung durch. In diesem Jahr fand erstmals eine Zusatzzertifizierung der Diakoniestation nach den Richtlinien zum Arbeitsschutz der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (Maas BGW) statt. Dabei ging es darum, die Arbeit der Diakoniestation besonders auf die Beachtung der Arbeitsschutzrichtlinien hin zu prüfen.

Der Arbeitsschutz dient der Bewahrung der Gesundheit der Mitarbeiter in Verbindung mit der Berufsarbeit und umfasst die Abwehr von Unfallgefahren und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Es geht auch um eine ständige Verbesserung der Arbeit, die den geistigen und körperlichen Leistungsanforderungen der Versicherten entspricht.

Dass der Arbeitsschutz der Mitarbeiter für die Station eine große Bedeutung habe, erklärte Hans-Helmut Hoos, der Vorstandsvorsitzende der Diakoniestation: »Unser Ziel ist es, für unsere Mitarbeiter gute bis sehr gute Arbeitsbedingungen im medizinischen Bereich und im Umgang mit Gefahrstoffen zu schaffen. Zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen gehört aus unserer Sicht zudem eine verstärkte Entbürokratisierung.«

Koch lobte die auf diesem Weg geleistete Arbeit der Station und zeigte sich mit den Ergebnissen der Prüfung zufrieden. Zum einen hielt sie fest, dass in den Verwaltungs- und Pflegebereichen keine Abweichungen zum letzten Jahr aufgetreten seien. Damit sei die Rezertifizierung nach ISO 9001 auch in diesem Jahr erneut erfolgreich gelungen und das Qualitätszeichen »Diakoniesiegel Pflege« für die Station sicher. Im neuen Prüfungsbereich des Arbeitsschutzes erklärte Koch zum anderen auch die Zusatzzertifizierung für erfolgreich bestanden.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 29.07.2010 - 19.02 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang