Friedberg (buc). Einen Scheck in Höhe von 5000 Euro für gemeinnützige Projekte und Vereine in Friedberg hat gestern im Namen der Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft ESO der Administrationsleiter, Jürgen Eichenauer, an Bürgermeister Michael Keller übergeben. Die ESO betreibt seit Ende 2008 das Friedberger Krematorium.
Bei der Spendenübergabe (v.l.): Pfarrer André Witte-Karp, Günter Strack, Joachim Albert, Jürgen Eichenauer, Bürgermeister Michael Keller, Harald Bechstein, ESO-PressesprecherOliver Gaksch, Peter Schubert und Markus Bach. (Foto: buc)
Die Spende begründete Eichenauer mit dem Ziel, in der Kreisstadt als Unternehmen bekannter zu werden. »Wir wollten aber nicht einfach nur Geld an einen Verein geben, sondern sinnvolle Projekte unterstützen. Deshalb haben wir uns an den Bürgermeister gewandt und um Vorschläge gebeten, wer begünstigt werden soll«, erläuterte er den »Umweg« über die Stadt.
Auf Vorschlag von Keller wird der Betrag zu jeweils einem Viertel auf drei Friedberger Karnevalsvereine Schwarze 7, VFCG Friedberg sowie CC Dorheimer Wetterfrösche, an das Bildungsforum Friedberg, an die evangelische Kirche und an den ortsansässigen Kunstverein gegeben.
Nach Auskunft von den Fastnachtsvereins-Vorsitzenden Markus Bach (Schwarze 7) und Günter Strack (Wetterfrösche) wollen sie die Spende jeweils für die Jugendarbeit verwenden.
Die evangelische Kirche wird laut Pfarrer André Witte-Karp das Geld für den Mittagstisch für Bedürftige in der Stadtkirche einsetzen.
Zur Finanzierung eines Bildungsführers von Friedberg und Vortragsveranstaltungen soll die Spende dem Bildungsforum Friedberg dienen, wie der Sprecher des Arbeitskreises, Peter Schubert, erläuterte.
Um weitere Ausstellungen realisieren zu können, kommt dem Kunstverein nach den Worten des Vorsitzenden Joachim Albert und seines Stellvertreters, Harald Bechstein, der Zuschuss sehr gelegen.
Der Bürgermeister bedankte sich im Namen der Stadt bei den Spendern und betonte, wie wichtig nicht nur das Geld allein, sondern insbesondere die Signalwirkung an die ehrenamtlich Tätigen sei, dass ihre Arbeit gewürdigt werde.