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5000 Euro für den »Raum der Stille« im Bürgerhospital

Artikel vom 03.01.2010 - 18.58 Uhr

5000 Euro für den »Raum der Stille« im Bürgerhospital

Friedberg (pm). Mit 5000 Euro unterstützt der Förderverein »PalliativPro« die Einrichtung des »Raumes der Stille« auf der neuen Station mit Schwerpunkt Palliativmedizin im Bürgerhospital Friedberg.
Mit großer Freude nehmen Krankenhausdezernent Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith (l.), GZW-Geschäftsführer  Wolfgang Potinius
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Mit großer Freude nehmen Krankenhausdezernent Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith (l.), GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius (3. v. r.), Verwaltungsdirektor Robert Roesch (2. v. r.) und Chefarzt Dr. Thorsten Fritz (2. v. l.) aus den Händen von »PalliativPro«-Vorsitzendem Prof. Dr. Ulf Sibelius (r.) und Kassenwartin Reingard Forkert einen Scheck über 5000 Euro für den »Raum der Stille« entgegen. (Foto: pv)
Einen Scheck über die Summe überreichten der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. Ulf Sibelius, und Kassenwartin Reingard Forkert im Beisein des Wetterauer Krankenhausdezernenten, Vize-Landrats und Ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith, in den Räumen der Station an GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius, Verwaltungsdirektor Robert Roesch und den Leiter der neuen GZW-Abteilung Schmerztherapie und Palliativmedizin, Chefarzt Dr. Thorsten Fritz.

Der Förderverein »PalliativPro« wurde 2006 am Universitätsklinikum Gießen zur Unterstützung der palliativmedizinischen Versorgung in Mittelhessen gegründet. Sein Ziel ist es, dem ganzheitlichen Anspruch der Palliativmedizin Rechnung zu tragen, der sich unter anderem in einer besonderen räumlichen Ausstattung von Stationsräumen mit entsprechendem Ambiente und der psycho-onkologischen und seelsorgerischen Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen manifestiert.

Krankenhausdezernent Veith betonte die besondere Verantwortung der öffentlich-rechtlichen Krankenhäuser für die Bereitstellung einer zeitgemäßen und an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientierten Infrastruktur. GZW-Geschäftsführer Potinius knüpfte mit dem Hinweis daran an, dass die angemessene, sehr personalaufwändige Betreuung Schwerstkranker in ihrer letzten Lebensphase von den Kassen nach wie vor nicht vollständig übernommen werde; Spenden seien daher nicht nur willkommen, sondern für den Unterhalt der Station dringend erforderlich.

Chefarzt Fritz berichtete über den erfolgreichen Start der Station sowie über die vor wenigen Tagen aufgenommene Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung, für die es in der Region ebenfalls einen großen Bedarf gebe. Nach einem von Fritz geführten Rundgang durch die Räume nutzten Gastgeber und Gäste bei Kaffee und Plätzchen die Gelegenheit zum weiteren Gedankenaustausch.

Hocherfreut vernahmen die GZW-Vertreter die Ankündigung des »PalliativPro«-Vorsitzenden Sibelius, der Verein werde der neuen Palliativeinrichtung im kommenden Jahr eine zusätzliche Spende in Gestalt eines VW Polo zukommen lassen, um die Durchführung der Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Versorgung weiter zu verbessern.

Der Förderverein nimmt gerne Spenden von Geschäfts- oder Privatleuten entgegen, die zweckgebunden für die Palliativeinrichtung am Bürgerhospital gedacht sind. Wer die Palliativ-Versorgung in der Wetterau gezielt unterstützen möchte, kann Geld auf das Konto von PalliativPro (Konto-Nummer 222 038 640 bei der Sparkasse Gießen, BLZ 513 500 25, Stichwort »Palliativ-Versorgung GZW«) überweisen.

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Artikel vom 03.01.2010 - 18.58 Uhr
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