11 000 Seiten Einwände gegen Teilortsumgehung Fauerbach
Friedberg (ütz). Gegner der Teilortsumgehung Friedberg-Fauerbach haben am Donnerstag dem Regierungspräsidium Darmstadt über 11 000 Seiten Einwände zum Planfeststellungsverfahren übergeben. Die Pläne für den Bau der Umgehung lagen vom 1. bis 31. März im
Friedberger Rathaus aus.
Vertreter der Gegner der Teilortsumgehung Fauerbach übergeben die Akten mit den Einwänden an Sabine Nebhuth vom RP Darmstadt. (Foto: pv)
Wie BI-Sprecher Ralf Siegmund berichtet, hätten rund 800 Betroffene Einwände erhoben, so dass dem RP insgesamt 24 Ordner mit mehr als 11 000 Seiten übergeben wurden. Wer bisher noch keinen Einwand abgegeben hat, könne dies bis zum 14. April (Eingangsstempel Regierungspräsidium) nachholen. Siegmund: »Bedenkt man die knappe Auslegungsfrist von vier Wochen und die hohe Anzahl der eingegangen Einwendungen, so stellt man fest, dass - entgegen häufig anderslautenden Aussagen von Vertretern der lokalen Politik - ein großer Teil der Friedberger Bürger den Bau der Teilortsumgehung Fauerbach nicht befürwortet.«
Die BI erwarte nun vom RP, dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen Schotten und dem Hessischen Verkehrsministerium, dass diese Einwendungen sachlich geprüft werden, so Siegmund.
Diese Prüfung werde zu dem »klaren Schluss« führen, dass ein Bau der Teilortsumgehung Fauerbach aufgrund der geänderten Sachlage keinen Sinn mehr mache. Für sie gebe es zum heutigen Zeitpunkt keine schlüssige Rechtfertigung mehr, meint Siegmund.