Frankfurt (pia). »Die Stadt unterstützt auch in diesem Jahr Sportvereine dabei, ihre Anlagen mit moderner Energietechnik auszustatten«, erklärt Sportdezernent Markus Frank. Damit würden langfristig Ressourcen geschont, die Umwelt und das Klima geschützt. Und die Vereine könnten künftig ihre Energiekosten senken, die die Vereinsbudgets erheblich belasteten, so der Dezernent.
Der Magistrat hat in dieser Woche beschlossen, neun Sportvereine beim Einbau energiesparender Technik finanziell zu unterstützen. Alle bewilligten Projekte erhalten einen Zuschuss von 60 Prozent zu den geltend gemachten Kosten. Insgesamt bezuschusst die Stadt am Main nach Angaben des Dezernenten mit 300 271 Euro den Einbau energiesparender Heizungs- und Beleuchtungsanlagen, thermischer Solaranlagen, Fenstererneuerungen sowie Wärmeschutzmaßnahmen an bestehenden vereinseigenen Gebäuden.
Seit Dezember 2008 ist das Programm mit dem sperrigen Namen »Förderprogramm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei vereinseigenen Anlagen in Frankfurt am Main« in Kraft: Vereine mit eigenen Sportanlagen können für den Einbau von Energiespartechnik oder für die Gewinnung von erneuerbarer Energie auf ihrer Anlage besondere Zuschüsse erhalten. Bereits im vergangenen Jahr wurden 17 Vereine beim Einbau energiesparender Technik finanziell gefördert.
Bei allen Vereinen, die sich bis Ende Februar dieses Jahres um Förderung aus dem Programm beworben hatten, wurde eine Energie-Check-Beratung durch den Landessportbund Hessen durchgeführt, um Energieeinsparpotenziale und sinnvolle Investitionsmaßnahmen herauszufinden. Bei der Bearbeitung und Begutachtung der Anträge nach dem Kriterium der Energieeffizienz wurde das Sportamt fachlich unterstützt von einer Kommission, in der das Energiereferat und das Hochbauamt der Stadt sowie der Landessportbund Hessen vertreten sind. Diese Kommission hat an der Erarbeitung des Fördervorschlags für das Jahr 2010 mitgewirkt.
Besonders erfreut ist Frank über das große Engagement der Sportvereine: »Die Anträge müssen gut vorbereitet werden und die Vereinsvorstände müssen sich dafür in eine nicht ganz einfache Materie einarbeiten.« Hier sei viel Zeit ehrenamtlichen Engagements in die Zukunftssicherung eingeflossen.