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Das Bahnhofsviertel öffnet seine Türen

Artikel vom 31.07.2010 - 15.55 Uhr

Das Bahnhofsviertel öffnet seine Türen

Frankfurt (pia). Das Bahnhofsviertel - für viele einer der spannendsten Stadtteile der Mainmetropole - öffnet wieder seine Türen während der Bahnhofsviertelnacht am Donnerstag, 19. August. Das Presse- und Informationsamt stellt im aktuellen Programm Orte vor, die »faszinierende und erhellende Einblicke« bieten.
Zur Bahnhofsviertelnacht am 19. August öffnen 30 Stationen rund um den Hauptbahnhof (links oben) ihre Türen. Die Besucher dürfen
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Zur Bahnhofsviertelnacht am 19. August öffnen 30 Stationen rund um den Hauptbahnhof (links oben) ihre Türen. Die Besucher dürfen sich dann auf »faszinierende und erhellende Einblicke« freuen. (Foto: Faust)
In der langen Bahnhofsviertelnacht ist der Stadtteil aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Insgesamt dreißig Stationen treten von 19 bis 23 Uhr »als Botschafter ihres Viertels« auf. Beim Eintreten durch die geöffneten Türen öffnet sich den Gästen ein Blick hinter die Kulissen und Fassaden rund um den Hauptbahnhof. Literarische Lesungen, Kunstführungen und Tabledance oder Krimi-Lesungen und Barmusik - jeder kann in der Bahnhofsviertelnacht »die unvergleichliche Atmosphäre des Stadtteils« auf seine Weise erleben, heißt es in der Ankündigung des Presse- und Informationsamtes der Metropole.

In der Ausstellung »ViertelBlick« im Stadtteilbüro zeigen Menschen, die im Bahnhofsviertel leben, arbeiten und zur Schule gehen, ihre Sicht auf den Stadtteil. Alltägliches und Besonderes, Verstecktes und Offensichtliches wurde mit 100 Einwegkameras eingefangen.

Einer Zeitreise in die fünfziger Jahre gleicht der Besuch bei »Pik Dame«. Rote Plüschsessel, Tischchen mit kleinen Lampen und drei Karussellpferde an der Bar gehören zum besonderen und unverwechselbaren Charme des ältesten Kabaretts des Bahnhofsviertels. Auch besondere Gaumenfreuden sollen Gäste anlocken: die äthiopische Kaffeezeremonie im Restaurant »Gojo«, britisches Bier und Sandwiches im »English Theatre«.

Route zu ausgewählten Stationen

Die Bahnhofsviertelnacht stellt sich auch den sozialen und Sicherheits-Problemen: Armut, Drogen, Prostitution und Obdachlosigkeit sind ein Teil der Realität des Viertels. Einrichtungen wie die Bahnhofsmission, der »Café Fix Kontaktladen« und der »Weser5 Tagestreff« versuchen, durch selbstloses und professionelles Engagement, Menschen in schwierigen Situationen aufzufangen. Informationsgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben einen Einblick in die tägliche Arbeit mit Hilfsbedürftigen.

Anhand einer vorgeschlagenen Route findet das Publikum seinen eigenen Weg durch den Stadtteil. Oder Interessierte melden sich im Vorfeld zu Führungen durch das Quartier rund um den Bahnhof an. Die spannenden Rundgänge vermitteln einen allgemeinen Einblick ins Bahnhofsviertel und in ausgewählte Programmpunkte, kündigen die Veranstalter an.



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Artikel vom 31.07.2010 - 15.55 Uhr
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