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Unwetter wütet in Florstadt

Artikel vom 18.08.2009 - 09.56 Uhr

Unwetter wütet in Florstadt

Wetteraukreis (hed). Abgeknickte Bäume, zerstörte Dächer und heftige Regenfälle: Das Unwetter, das am Sonntagabend über das Rhein-Main-Gebiet gezogen ist, hat seine Spuren auch in der Wetterau hinterlassen. Während in Karben zum Teil heftige Schäden entstanden, kamen die übrigen Städte im Kreis relativ glimpflich davon. Größere Sachschäden wurden Polizei und Feuerwehr lediglich aus Florstadt gemeldet: Im Gewerbegebiet in Nieder-Mockstadt zerstörte eine Windhose das Dach eines ansässigen Betriebs.
Endzeitstimmung: Dunkle Gewitterwolken ziehen am Sonntagabend über die Wetterau; im Bild festgehalten von unserem Leser Karsten
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Endzeitstimmung: Dunkle Gewitterwolken ziehen am Sonntagabend über die Wetterau; im Bild festgehalten von unserem Leser Karsten Plan aus Echzell.
Nur vereinzelte Anrufe habe die Polizei in Friedberg bekommen, sagte Pressesprecher Erich Müller. »Wir hatten schon schlimmere Unwetter«, gab auch Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann zu Protokoll. Nichtsdestotrotz seien fast alle Feuerwehren am Abend unterwegs gewesen - hauptsächlich, um die Straßen von abgebrochenen Ästen zu befreien. In Ranstadt habe der Sturm die Plane eines Zirkuszelts abgerissen. Vor allem in Waldgebieten seien zudem einige Bäume entwurzelt worden. Größere Schäden hat es laut Hartmann nur im Stammheimer Wald sowie in Nieder-Mockstadt gegeben.

Kraft der Natur: Nur noch Teile der Dachisolierung zeugen von den orkanartigen Böen.
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Kraft der Natur: Nur noch Teile der Dachisolierung zeugen von den orkanartigen Böen.
Im dortigen Gewerbegebiet hatte der Sturm das noch nicht ganz fertige Dach eines Neubaus fast komplett abgedeckt. Wie Bürgermeister Herbert Unger berichtet, seien die Trümmer bis zu 500 Meter weit durch die Luft geschleudert worden. Teile der Dachkonstruktion hätten zudem einen Zaun sowie die Dachbedeckung eines Swimmingpools beschädigt. Die Geschäftsleitung der Firma wurde noch am Abend von der Feuerwehr informiert. Auf einem benachbarten Grundstück habe der Wind gar einen zentnerschweren Felsbrocken versetzt, der als Dekorationselement dient, berichtete Unger. Bei einem weiteren Betrieb im Gewerbegebiet wurde ebenfalls das Dach beschädigt. »Zum Glück geschah das Ganze abends und am Wochenende, sonst hätte es vielleicht schlimmere Schäden gegeben«, vermutet der Rathauschef.

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Artikel vom 18.08.2009 - 09.56 Uhr
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