Spitzbuam-Fans kommen extra aus Hamburg und Stuttgart
Florstadt (sl). Gut besucht war am Samstagabend das zweite Südtiroler Herbstfest mit den Südtiroler Spitzbuam im Bürgerhaus Nieder-Florstadt. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen des Fördervereins des Fußballclubs um ihren Frontmann Elmar Musch. »95 Prozent der Karten waren im Vorverkauf weggegangen, der bereits im August angelaufen war«, sagte Musch. Als besonders dienlich hätten sich die Kontakte zu den zahlreichen Spitzbuam-Fanclubs bemerkbar gemacht.
Die Südtiroler Spitzbuam spielen zum dritten Mal in Nieder-Florstadt und brennen dabei ein wahres Feuerwerk an Stimmungsmusik mit volkstümlichen Einschlag ab. (Foto: sl)
Die fünfköpfige Band aus Südtirol gastierte am Samstag bereits zum dritten Mal in Nieder-Florstadt: Dem ersten Herbstfest vor einem Jahr war 2007 bereits ein Sommerspektakel vorangegangen, das von den Spitzbuam mitgestaltet worden war. So war es nicht verwunderlich, dass die Band, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen als Festzelthauskapelle auf dem Münchner Oktoberfest gefeiert hat, wieder Fans aus nah und fern anlockte.
Regelrechte Hochburgen der Anhängerschaft haben sich in den vergangenen Jahren in Büdingen und Hammersbach sowie rund um Aschaffenburg gebildet. Von dort waren die Fanclubs aus Laufach, Bernbach, Gailbach und Mespelbrunn angereist. Stark vertreten waren auch die Fans aus dem Siegener und dem Marburger Land. Die weiteste Anreise allerdings hatten Spitzbuam-Anhänger aus Stuttgart und Hamburg auf sich genommen.
Sie alle feierten mit den Nieder-Florstädter und Wetterauer Besuchern eine rauschende, fünfstündige Party-Nacht, die musikalisch -so brachte es Hauptorganisator Musch auf den Punkt - von »Stimmungs- und Tanzmusik mit volkstümlichen Einschlag« geprägt war. Die Spitzbuam, die sich einen Namen als Hausband des Sportwagenherstellers Porsche gemacht haben, zündeten dabei ein wahres Feuerwerk an Gute-Laune-Hits und streuten auch gerne mal ein »Prosit der Gemütlichkeit« ein.
Bürgerhauswirt Drago lockte mit allerhand Leckerem aus der Küche und reichte eine Vielzahl Südtiroler Weine.
Spezialitäten aus der Region steuerte außerdem ein Bäcker aus Niedermittlau bei, der Speck, Käse, Kaminwurz und Backwaren wie »Vinschger« im Angebot hatte.
Obwohl - oder vielleicht auch gerade weil - die Band jedes Wochenende auf Tour ist, präsentierte sie sich in bester Spiellaune und gewann in Florstadt auch mit ihrer herzlichen Art viele Sympathiepunkte. Einem Wiedersehen im kommenden Jahr stehe daher nichts im Wege, meinten einige Zuschauer.