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»Briefwahlunterlagen frühzeitig abschicken«

Artikel vom 18.09.2009 - 08.00 Uhr

»Briefwahlunterlagen frühzeitig abschicken«

Bad Vilbel (pe). Noch neun Tage sind es bis zur Bundestagswahl, doch in den Rathäusern laufen die Vorbereitungen für den Urnengang der Wählerinnen und Wähler schon seit etlichen Wochen. Die Wahlleiter und ihre Helferinnen und Helfer haben die Wahlbezirke und die -lokale festgelegt, die Wählerverzeichnisse erstellt, die Benachrichtigungen herausgeschickt und sind bereits dabei, die Briefwahlunterlagen herauszuschicken. Und einige Wählerinnen und Wähler geben bereits jetzt ihre Stimme ab, da sie am 27. September nicht vor Ort sind. Gestern nun hatte der Bad Vilbeler Wahlleiter Walter Lassek die örtliche Presse eingeladen, um schon einige Informationen zur Bundestagswahl zu geben.
Rolf Deppe macht hier von der Möglichkeit Gebrauch, im Bürgerbüro zu wählen.
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Rolf Deppe macht hier von der Möglichkeit Gebrauch, im Bürgerbüro zu wählen.


Daraus geht hervor, dass die Brunnenstadt in 26 allgemeine und vier Briefwahllokale aufgeteilt ist. In den insgesamt 30 Wahllokalen und im Wahlbüro im Rathaus sind nach Angaben Lasseks insgesamt 250 Helferinnen und Helfer tätig. Normalerweise habe man zwei bis drei Briefwahllokale, für diese Bundestagswahl rechne man aber wie bei der im Jahr 2005 mit rund 4000 Briefwählerinnen und -wählern, sodass man vier Briefwahlbezirke gebildet habe. Zu diesem Thema erläuterten Lassek und seine Kollegin Elke Bär, dass es bei der Briefwahl etliches zu beachten gelte: So dürfe in den blauen Stimmzettelumschlag lediglich der Stimmzettel, nicht aber gleichzeitig der Briefwahlantrag eingesteckt werden. Ansonsten werde diese Stimmabgabe als ungültig gewertet, da man anhand des Wahlscheins sehen könne, wer die Stimme abgegeben habe und somit die gesetzlich vorgeschriebene Anonymität nicht mehr gegeben sei.

Ansonsten wünschen sich die Verantwortlichen, dass die ausgefüllten Briefwahlunterlagen möglichst frühzeitig zurückgeschickt werden sollen. Die Wähler sollten nicht darauf vertrauen, dass die Post bei relativ kurzfristigem Einwurf die Wahlbriefe noch bis Sonntag, 18 Uhr, in die Verwaltung bringe. Zudem sei inzwischen auch die Sonntagsleerung abgeschafft; es gebe im Gegensatz zu früher keine Briefkästen mehr mit roten Punkten, die in einem Sonderumlauf auch noch am Wahltag geleert würden.

Wer weiß, dass er am Bundestagswahlsonntag nicht anwesend sein wird, aber ganz sicher gehen will, dass seine Stimme auch »ankommt«, kann schon jetzt im Bürgerbüro wählen. Davon machte gestern zur Zeit des Pressetermins beispielsweise Rolf Deppe Gebrauch.

Briefwahlanträge können noch bis Freitag, 25. September, um 18 Uhr im Bürgerbüro gestellt werden. Eine telefonische Beantragung sei nicht möglich. Jedoch könne per E-Mail unter buergerbuero@bad-vilbel.de oder schriftlich über die Homepage der Stadt unter www.bad-vilbel.de beantragt werden.



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Artikel vom 18.09.2009 - 08.00 Uhr
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