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Rosenkönigin: Die Regentschaft wird zur »Träumerei«

Artikel vom 20.02.2012 - 10.53 Uhr

Rosenkönigin: Die Regentschaft wird zur »Träumerei«

Bad Nauheim-Steinfurth (pm). »Es ist wirklich so«, betont Henrike Duda lächelnd, »es war immer mein Traum, Rosenkönigin zu werden.« Schon als Kind habe sie die Rosenköniginnen bewundert und sich ausgemalt, einmal beim Korso auf dem Wagen zu sitzen. Am 24. März gehen Henrikes Wünsche in Erfüllung: Die dann 19-Jährige übernimmt die Krone von Vorgängerin Sina Möller.

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Erst Abi, dann Rosenfest: Die künftige Regentin Henrike Duda. (Foto: pv)
Ausgewählt wurde Henrike durch ein klassisches Bewerbungsverfahren. Im Gespräch über Bad Nauheim, Steinfurth und den Rosenanbau überzeugte sie nicht nur mit ihren Kenntnissen, sondern vor allem mit ihrer sympathischen Ausstrahlung. Bis zur Übernahme der Krone sind es nun noch wenige Wochen, diese aber werden anstrengend für die künftige Rosenkönigin, denn Henrike macht gerade ihr Abitur an der Bad Nauheimer St.-Lioba-Schule.

Studium in Freiburg

Die letzte schriftliche Prüfung hat sie am 22. März abzulegen, also nur zwei Tage vor der Inthronisation. Die mündlichen Prüfungen folgen im Juni, bis vor dem Rosenfest sollte Henrike alles in der Tasche haben.

Wie es nach dem Abi weitergeht, steht schon fest: »Ich werde ein duales Studium bei der Deutschen Bank in Freiburg machen.« Das Studium mit ihrem Amt als Rosenkönigin zu verbinden, sieht Henrike nicht als Problem: »Ich denke, das ist zu schaffen. Freiburg ist ja nicht aus der Welt, da kann man auch mal nachts heimfahren. Und die Wochenenden habe ich frei.« Die 18-Jährige scheint sehr genau zu wissen, was sie will und was machbar ist. »Ich sehe die Sachen realistisch«, sagt sie. Und seit sie im letzten Jahr entschieden habe, wie es beruflich weitergeht, fühle sie sich besser.

In ihrer Freizeit spielt Henrike Duda Handball und fährt gerne Ski. Ihre größte Leidenschaft ist das Reisen. Trotz ihrer jungen Jahre hat sie bereits Ziele auf allen Kontinenten außer Südamerika besucht und dabei einen klaren Favoriten ausgemacht: »Definitiv Neuseeland!« So freut sich die hübsche Steinfurtherin besonders auf die verschiedenen Fahrten, die sie als Rosenkönigin unternehmen wird, wie Besuche in belgischen oder französischen Partnerstädten: »Das ist eine Sache, die mich sehr daran gereizt hat, Rosenkönigin zu werden. Man lernt viele Gegenden und viele Leute kennen.«

Höhepunkt Rosenkorso

Am allergrößten jedoch ist bei Henrike die Vorfreude auf das Rosenfest im Juli. Sie ist überzeugt davon, dass es das Highlight ihrer Regentschaft wird, auf dem geschmückten Prunkwagen durch ihr Heimatdorf zu ziehen und von Tausenden bejubelt zu werden. Darauf hatte sich auch Noch-Rosenkönigin Sina Möller vor zwei Jahren am meisten gefreut.

In ihr hat Henrike eine Beraterin gefunden, was die bevorstehende Amtszeit angeht: »Sina ist mir eine große Hilfe, ich kann sie immer fragen. Es ist schön, wenn man nicht alleine gelassen wird.« Konkurrenzdenken scheint es zwischen scheidender und künftiger Rosenkönigin nicht zu geben. Im Gegenteil, Henrike will sich an Sina ein Beispiel nehmen: »Wenn ich den Leuten erzähle, dass ich die neue Rosenkönigin werde, heißt es immer ›Sina hat das so toll gemacht und sich so gut präsentiert.» Das möchte ich auch gerne.« Bei aller Bewunderung für ihre Vorgängerin bleibt Henrike selbstbewusst: »Ich denke, das schaffe ich auch.« Und ihr Lächeln lässt daran keinen Zweifel. Spätestens wenn Henrike Duda zur Inthronisierung ihren ersten offiziellen Auftritt hat, sollen auch alle anderen überzeugt werden.

Das passende Kleid für diesen Anlass hat die Abiturientin bereits. Ein Traum in Rot, der an Henrikes Lieblingsrose erinnert: »›Träumerei», eine rote, volle Rose.« Das zweite Kleid der künftigen Rosenkönigin kommt vor allem bei den Umzügen zu Rosenfest und Hessentag zum Einsatz. »Es ist ein typisches Prinzessinnenkleid. Weiß, oben Stickerei, unten ganz viel Tüll. Man passt kaum durch die Tür.«

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Artikel vom 20.02.2012 - 10.53 Uhr
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