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Östliche City: 26 Bauherren haben sich gemeldet

Artikel vom 30.01.2010 - 02.00 Uhr

Östliche City: 26 Bauherren haben sich gemeldet

Bad Nauheim (ihm). Das Förderprogramm für Sanierungsvorhaben in der östlichen Innenstadt kommt offenbar gut an. 26 Bürger, die ihre Häuser instand setzen wollen und konkrete Pläne vorlegten, haben bereits mit dem Fachbereich Stadtentwicklung verhandelt. 5,3 Millionen Euro Fördergelder stehen bereit, 1,7 Millionen Euro sind für private Vorhaben vorgesehen.
Positiv-Beispiel: Die ansprechend aufgearbeitete Fassade der Löwenapotheke.
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Positiv-Beispiel: Die ansprechend aufgearbeitete Fassade der Löwenapotheke.
Ein öffentliches Projekt wurde bereits umgesetzt: der Rosengarten. Die WZ sprach mit dem Rathauschef, Fachbereichsleiter Jürgen Patscha und Fachdienstleiter Manfred Gründer. Im Herbst 2009 hatte das Parlament dem Konzept für die östliche Innenstadt mehrheitlich zugestimmt.

Das Gebiet wird begrenzt durch Parkstraße, Usa und Trinkkuranlage, dem dortigen Teil der Kurstraße, südliche Parzellen der Hauptstraße und Freiflächen am Karlsbrunnen, Friedrichstraße, südliche Alicestraße und Wilhelmstraße. Auch die Stresemannstraße liegt darin. »Dieser Plan ist nicht fix, er wird fortgeschrieben. Aber das ist erst mal Zielsetzung«, erläuterte Patscha. 5,3 Millionen Euro Landes- und Bundesmittel hat die Stadt zur Verfügung, um Bauprojekte zu fördern. 1,7 Millionen Euro sind für Vorhaben von Privateigentümern gedacht. »Wir übernehmen 25 Prozent der Kosten, allerdings maximal 100 000 Euro«, sagte Gründer.

Zudem können die Investoren eine erhöhte steuerliche Abschreibung für die verbleibende Summe beim Finanzamt beantragen. »Das ist ein sehr attraktives Angebot«, betonte Witzel. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen die Bürger ein Gesamtkonzept vorlegen. Idealerweise sollen sie in die innere Wohnqualität, ins äußere Wohnumfeld und in die Fassade investieren. Weiterer Wunsch der Verwaltung: »Schaufensterlöcher« sollen ansprechend gestaltet werden. Wie das aussehen könnte? Patscha nannte ein Positiv-Beispiel: »Das ist die Löwenapotheke in der Friedrichstraße.« Das Haus gehöre der Stadt, bereits vor längerer Zeit wurde die Front ansprechend aufgearbeitet. Der Fachbereichsleiter weiter: »50 bis 60 Beratungsgespräche wurden geführt. 26 Bürger haben konkrete Pläne, einer hat bereits den Sanierungsvertrag abgeschlossen. Vier weitere Verträge sind in Vorbereitung, ein Objekt wird derzeit umgesetzt.« Die Verwaltung erwäge, ein Büro im Sanierungsgebiet einzurichten, um Fragen zu beantworten. Fürs Frühjahr soll eine Bürgerversammlung terminiert werden.

Angesichts der zahlreichen Interessenten könnte das Fördergeld freilich bald aufgebraucht sein, daher verhandelten die Verantwortlichen vor geraumer Zeit nach. Sie wechselten vom Städtebauförderprogramm ins Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Dieser Topf hat eine bessere finanzielle Ausstattung.

Öffentliche Vorhaben waren von Beginn an inbegriffen, beispielsweise die Parkanlage Am Karlsbrunnen. Die Förderung des Rosengartens aus dem Programm hatte für Kritik bei SPD und 3 B gesorgt. Die Einwände können die Verantwortlichen nicht nachvollziehen. Witzel: »Um Investitionsanreize zu schaffen, müssen wir natürlich auch etwas fürs Umfeld tun.«

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Artikel vom 30.01.2010 - 02.00 Uhr
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