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Moderne Schmerztherapie-Station eröffnet

Artikel vom 10.11.2009 - 22.00 Uhr

Moderne Schmerztherapie-Station eröffnet

Bad Nauheim (pm). Drei Wochen nach der Einweihung der Station mit Schwerpunkt Palliativmedizin am Bürgerhospital Friedberg wurde jetzt die zweite Station der neuen GZW-Abteilung für Schmerztherapie und Palliativmedizin eröffnet: Im vierten Stock des Hochwaldkrankenhauses Bad Nauheim werden ab sofort chronische und Akut-Schmerzpatienten stationär behandelt.
Rundgang durch die Station für Spezielle Schmerztherapie am Hochwaldkrankenhaus (von links): Abteilungsleiter Dr. Thorsten Fritz
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Rundgang durch die Station für Spezielle Schmerztherapie am Hochwaldkrankenhaus (von links): Abteilungsleiter Dr. Thorsten Fritz, Standortleiter Stefan Keller, Oberärztin Dr. Anette Pack, GZW-Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Witzel, der sich probehalber an ein Messgerät hatte anschließen lassen, GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius, Ärztlicher Direktor Prof. Friedrich Grimminger und Krankenhausdezernent Oswin Veith. (Foto: pv)
Leiter der Abteilung ist der Anästhesist und Schmerztherapeut Dr. Thorsten Fritz, der am Diagnostikzentrum Butzbach für den ambulanten Bereich eine Praxis für spezielle Schmerztherapie betreibt. Zur Eröffnung der Station mit Schwerpunkt Spezielle Schmerztherapie am Hochwaldkrankenhaus trafen sich der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des GZW, Krankenhausdezernent Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, der Vorsitzende des GZW-Aufsichtsrats, Bürgermeister Bernd Witzel, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Dr. Friedrich Grimminger, GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius, Verwaltungsleiter Stefan Keller, Dr. Fritz und Oberärztin Dr. Anette Pack zu einem Rundgang.



Vor allem Patienten mit chronischen Kopf- oder Rückenschmerzen haben oft einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, bevor sie einen Schmerztherapeuten aufsuchen. Dies liegt auch an der noch geringen Zahl von Ärzten mit dieser speziellen Ausbildung. »Wir sind in der glücklichen Lage, in Dr. Thorsten Fritz einen ausgewiesenen Fachmann für dieses Gebiet gefunden zu haben«, betonte Geschäftsführer Potinius.

Krankenhausdezernent Veith betonte die Bedeutung der neuen Abteilung für die Gesundheitsarchitektur des Wetteraukreises. Mit dem Angebot werde eine Lücke im Versorgungsspektrum geschlossen. Chronische Schmerzen verursachten häufig Arbeitsunfähigkeit und richteten damit einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden an. Vor allem aber beeinträchtigten sie die Lebensqualität von Menschen in erheblichem Maße. »Künftig können Menschen, die andauernde starke Schmerzen haben, am GZW Hilfe erfahren«, betonte Veith. Bürgermeister Witzel würdigte das neue Angebot als weitere Stärkung der Gesundheitsstadt Bad Nauheim. In Bad Nauheim fänden Menschen mit chronischen Schmerzen ab sofort fachliche Hilfe. Prof. Grimminger wies auf das Konzept der sogenannten Portalpraxen hin, in denen sich die Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung manifestiere. Damit werde gleichzeitig die fachärztliche Kompetenz in der Region erhalten und die stationäre Versorgung am Krankenhaus verbessert.

Das Leistungsspektrum der Schmerztherapie umfasst alle andauernden Arten von Kopf-, Gesichts- und Rückenschmerz, chronische Beschwerden bei Rheuma, Fibromyalgie und Polyneuropathie, Tumorschmerzen, Osteoporose, Stumpf- und Phantomschmerz sowie Beschwerden, die durch Gefäßerkrankungen, CRPS, Gürtelrose oder Tinnitus hervorgerufen werden.

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Artikel vom 10.11.2009 - 22.00 Uhr
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