Bad Nauheim (is). Zwar ist jetzt nur noch ein kleiner Teil des Bad Nauheimer Kurparks öffentlich zugänglich, aber auch der bietet Spaziergängern, die dem Frost trotzen, einige Attraktionen. So wurdeam Donnerstagmorgen auf dem Großen Teich ein Arbeitskahn zum Eisbrecher umfunktioniert, eifrig angefeuert von Besuchern, die zum Eisstadion strebten und das Spektakel bestaunten.
Der vor dem Eisstadion eingefrorene Arbeitskahn wird in Handarbeit vom Eis befreit.
Bad Nauheim (is). Zwar ist jetzt nur noch ein kleiner Teil des Bad Nauheimer Kurparks öffentlich zugänglich, aber auch der bietet Spaziergängern, die dem Frost trotzen, einige Attraktionen. So wurde am Donnerstagmorgen auf dem Großen Teich ein Arbeitskahn zum Eisbrecher umfunktioniert, eifrig angefeuert von Besuchern, die zum Eisstadion strebten und das Spektakel bestaunten.
Das Boot, das schon seit Wochen im Eis festliegt, wurde zunächst mit langen Stangen und viel Muskelkraft vom unmittelbar umgebenden Eis befreit. Danach versuchten die Mitarbeiter der Firma, die die Holzplanken auf dem im Bau befindlichen Sonnendeck im Südteil des Großen Teichs anbringen, sich mit Vollgas einen Weg durchs Eis zu bahnen. Immer wieder wurde das Boot zurückgefahren und dann der Bug erneut mit Schwung aufs Eis gesteuert.
Ging es in dem Bereich, in dem das erwärmte Kühlwasser des Eisstadions in den Teich geleitet wird, zunächst noch ganz gut vorwärts, wurde das Eis nach Süden hin stetig dicker. Nach etwa 100 Metern mussten die Arbeiter auf Höhe der Teichhausterrasse bei einer Eisdicke von 12 bis 15 Zentimetern kapitulieren, insbesondere da die Eisdecke Richtung Süden stetig dicker wurde.
Nun bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen, das die tragende Stahlkonstruktion normalerweise vom Schwimmbagger aus errichtet, nächste Woche einen anderen Ansatzpunkt zur Weiterarbeit findet. Eines ist nämlich klar: Das Wetter nimmt keine Rücksicht auf den Zeitplan der Landesgartenschau, denn auch für die nächste Woche sagen die Meteorologen Dauerfrost voraus.