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FWZ: Kalender gibt dem Ehrenamt ein Gesicht

Artikel vom 19.09.2011 - 22.37 Uhr

FWZ: Kalender gibt dem Ehrenamt ein Gesicht

Bad Nauheim (ihm). Das Land Hessen stiftet 2000 Euro für den Ehrenamtskalender. Staatsminister Axel Wintermeyer brachte den Zuwendungsbescheid am Freitagnachmittag im Rahmen des Lese-Cafés vorbei. Ort war das Freiwilligenzentrum (FZW).

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Bürgermeister Armin Häuser (links), Sigrid Timmermann-Küntzel (vorne, zweite von rechts) und Ingrid Schmidt-Schwabe (rechts) ehren die Lese-Scouts.
Viele Gäste waren erschienen, darunter Bürgermeister Armin Häuser, zu diesem Zeitpunkt noch Rathauschef »in spe«. Ehrungen standen ebenfalls auf dem Programm: Für das Projekt »Lesescouts« und für Inge Hickel, die ehrenamtlich mit Kindern aus ihrer Nachbarschaft lernt. Die Frauen vom Hanauer Märchenkreis erzählten phantasievolle Geschichten. Karin Hadelko aus dem Seniorenbüro und ehrenamtliche Helferinnen verteilten Kaffee und Kuchen. Ingrid Schmidt-Schwabe (Vorsitzende FWZ) hieß die Gäste willkommen. Ihr Gruß galt insbesondere dem Hanauer Märchenkreis, der den unterhaltenden Part der Veranstaltung gestaltete. Mit »Rotraud«, einem Gedicht von Eduard Mörike, ging es los. Wie Schmidt-Schwabe schilderte, hat sie den Hanauer Kreis gebeten, einen Workshop im FWZ anzubieten. »Es ist etwas ganz anderes, ob man erzählt oder vorliest«, sagte sie. Das Lese-Café sei als Dankeschön für diejenigen Menschen gedacht, die sich auf dem Gebiet des Lesens ehrenamtlich in Bad Nauheim engagieren.

Schmidt-Schwabe überreichte ein Präsent an Inge Hickel. Die pensionierte Pädagogin hat einen Kreis von Kindern, die schulische Unterstützung brauchen, um sich geschart. Mit ihnen übt sie an zwei Tagen pro Woche. »Ich bringe ihnen bei, wie man lernen lernt«, schilderte Hickel. Sigrid Timmermann-Küntzel bat Schüler und Lehrerinnen von der Wintersteinschule (Ober-Mörlen) und der Wettertalschule (Bad Nauheim-Rödgen) auf die Bühne. Es ging um das Projekt »Lese-Scouts«. Wie Timmermann-Küntzel ausführte, organisierte das FWZ zwei Schulungen an den Bildungseinrichtungen. Kinder wurden zu »Lese-Scouts« ausgebildet. Anmelden konnte sich, wer gern liest, wer Mitschülern Bücher vorstellen und Aktionen rund ums Buch organisieren möchte. Bürgermeister Häuser dankte den Kindern. Vorzulesen sei eine schöne Sache, sagte er. Die Jungen und Mädchen bekamen Taschenlampen, die Lehrerinnen Blumen.

Schmidt-Schwabe stellte den Ehrenamtskalender vor, der den Titel »Dem Ehrenamt auf der Spur« trägt. Abgebildet sind Bürger, die sich in Bad Nauheim ehrenamtlich einsetzen. Minister Wintermeyer sagte, das FWZ sei eine ganz besondere Einrichtung. Es gebe etwa 50 Einrichtungen dieser Art in Hessen, das Bad Nauheimer Zentrum sei eines der besten. »Das liegt an Ihnen allen, vor allem aber auch an der rührigen Vorsitzenden«, sagte er.

Wintermeyer lobte den Kalender: »Er gibt dem Ehrenamt ein Gesicht.« Das könne andere Menschen animieren, sich ebenfalls einzubringen. Gern finanziere das Land die Druckkosten mit 2000 Euro. Häuser fügte hinzu, das Ehrenamt habe sich in vielfältiger Weise entwickelt. »Es gibt einen neuen Typus, er ist projektbezogen.« An dieser Stelle sei Koordinieren und Vernetzen besonders wichtig. Das leiste das FWZ in hervorragender Weise.

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